Kommission verdoppelt Einfuhrzölle für Stahl und fördert »heimische« Produktion, etwa von KI und Rüstung. Das betrifft Freund wie Feind
»Weil Unternehmen aus der Europäischen Union in immer mehr strategisch wichtigen Branchen gegenüber ihrer globalen Konkurrenz in die Defensive geraten, baut die EU-Kommission für sie ökonomische Schutzmauern. Am Dienstag präsentierte EU-Handelskommissar Stéphane Séjourné neue Einfuhrzölle für Stahl. An diesem Mittwoch sollen Maßnahmen zum Schutz der einheimischen KI-Branche folgen. Und auch aus der Chemieindustrie werden schon Forderungen laut, auswärtige Rivalen mit protektionistischen Maßnahmen aus dem Binnenmarkt fernzuhalten. Stimmen die EU-Parlamentarier dem zu, drohen freilich neue Konflikte – national wie international.
Beim Stahl wird die EU besonders rabiat: Sie will das zollfreie Importkontingent auf 18 Millionen Tonnen im Jahr halbieren und die Zölle für alles, was diese Schwelle überschreitet, von heute 25 auf drastische 50 Prozent verdoppeln. Damit sollen über 85 Prozent des EU-Verbrauchs für eigene Stahlkocher reserviert werden. Diese sind darauf angewiesen, weil wegen der 50-Prozent-Stahlzölle in den USA ihre Ausfuhr dorthin kollabiert. Der EU-Rasenmähervorstoß trifft Feind wie Freund – nicht nur Stahlexporteure aus China, sondern auch solche etwa aus der Türkei und besonders hart Stahlproduzenten in Großbritannien, die bislang beinahe die Hälfte ihrer Gesamtproduktion in die EU ausführen......«
Der gemeinsame freie Markt? Sch...... drauf!
Irgendwo muss da was schief gelaufen sein. Der Markt hat aufgehört, alles zu regeln. Oder fängt er damit erst jetzt so richtig damit an?
Das Netz der vielen, in Abhängigkeit gehaltenen Zuliefern zerreißt.
»Inzwischen drängelt auch die Chemieindustrie, bei der schon lange die Umstellung vom billigen russischen Pipelinegas auf teures US-Flüssigerdgas negativ zu Buche schlägt.«
Ja warum hat denn das vorher keiner gewusst?
Warum lassen wir uns unsere Lieferanten vorschreiben?
Und das von einem, der völlig offen zugibt, dass es ihm nur um seinen alleinigen Vorteil geht?
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Kommission verdoppelt Einfuhrzölle für Stahl und fördert »heimische« Produktion, etwa von KI und Rüstung. Das betrifft Freund wie Feind
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Beim Stahl wird die EU besonders rabiat: Sie will das zollfreie Importkontingent auf 18 Millionen Tonnen im Jahr halbieren und die Zölle für alles, was diese Schwelle überschreitet, von heute 25 auf drastische 50 Prozent verdoppeln. Damit sollen über 85 Prozent des EU-Verbrauchs für eigene Stahlkocher reserviert werden. Diese sind darauf angewiesen, weil wegen der 50-Prozent-Stahlzölle in den USA ihre Ausfuhr dorthin kollabiert. Der EU-Rasenmähervorstoß trifft Feind wie Freund – nicht nur Stahlexporteure aus China, sondern auch solche etwa aus der Türkei und besonders hart Stahlproduzenten in Großbritannien, die bislang beinahe die Hälfte ihrer Gesamtproduktion in die EU ausführen......«
Der gemeinsame freie Markt? Sch...... drauf!
Irgendwo muss da was schief gelaufen sein. Der Markt hat aufgehört, alles zu regeln. Oder fängt er damit erst jetzt so richtig damit an?
Das Netz der vielen, in Abhängigkeit gehaltenen Zuliefern zerreißt.
»Inzwischen drängelt auch die Chemieindustrie, bei der schon lange die Umstellung vom billigen russischen Pipelinegas auf teures US-Flüssigerdgas negativ zu Buche schlägt.«
Ja warum hat denn das vorher keiner gewusst?
Warum lassen wir uns unsere Lieferanten vorschreiben?
Und das von einem, der völlig offen zugibt, dass es ihm nur um seinen alleinigen Vorteil geht?
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