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Es wird wohl leider eine Ausnahme bleiben

Von Feierabend-Mitglied Donnerstag 26.12.2024, 09:02 – geändert Donnerstag 26.12.2024, 11:27

das Weihnachtswunder im Krieg 2014. Wo Soldaten inoffiziell nicht nur einen Waffenstillstand einhielten sondern sogar mit dem Kriegsgegner Fussball spielten, Geschenke austauschten und sich als Menschen begneten. Das Ganze ist auch durch Bilder belegt. Ich schrieb vor ein paar Jahren darüber, als es in Europa keinen Krieg gab. Als ich den Artikel las, in dem auch alte Bilder davon eingettet sind, finde ich, es sollte gerade derzeit noch einmal thematisiert werden.

"Unter schlimmsten Umständen rührt im Ersten Weltkrieg plötzlich Weihnachtsstimmung die Seelen an. Das Wetter spielt eine Rolle, die Kraft der Musik, Heimweh, Kriegsmüdigkeit und nicht zuletzt der Fußball: Es kommt zu Waffenstillständen, die in dieser Art einzigartig in der Geschichte sind. Und es gibt sogar Fotos davon.
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Die Schützengräben (wie hier in Frankreich) im Ersten Weltkrieg liegen so nah beieinander, dass die Soldaten einander gut hören können. An Weihnachten 1914 rufen sie einander "Merry Christmas!", "Fröhliche Weihnachten!" zu. Deutsche beginnen, "Stille Nacht" zu singen.
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Unglaublich, aber wahr: Es kommt zu Verbrüderungen zwischen den Feinden. Dieses historische Foto machte der Schütze R. W. Turner bei Ploegsteert in Belgien. Es zeigt englische und deutsche Soldaten im Niemandsland. Einer von ihnen ist J. Selby Grigg, der seinen Eltern kurz darauf die Erlebnisse detailliert in einem Brief schildert: ".. im Ganzen, außer halt Schlafmangel, Nässe, Kälte, woran man sich gewöhnen muss, habe ich die drei Tage sehr genossen und möchte sie nicht für irgendwas anderes missen."
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Während der fröhlichen Begegnungen werden auch Geschenke ausgetauscht: Briten zeigen hier ihre Souvenirs, darunter ein deutsches Liederbuch und Pickelhauben.
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Während im Deutschen Reich die Zensur greift, berichten britische Medien ausführlich über den "Christmas Truce", der in vielen Fällen bis ins neue Jahr andauert.
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Am 8. Januar 1915 erregt dieses Bild auf der Titelseite des "Daily Mirror" Aufsehen. Die Überschrift dazu lautet: "Eine historische Gruppe: Britische und deutsche Soldaten gemeinsam fotografiert".
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"Es war eine Verbrüderung im gemeinsamen Gefühl, den Krieg endlich beenden zu müssen", fasst der britische Veteran Reginald Thomas 60 Jahre später seine Erlebnisse zusammen.
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Die Soldaten singen, bestatten gemeinsam ihre Toten, beten zusammen. Für Fröhlichkeit sorgt vor allem das Fußballspielen. Mitten im Niemandsland. Es zu betreten, hat kurz zuvor noch den sicheren Tod bedeutet. ...... "

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