Von Harvey11
Freitag 14.11.2025, 10:04 – geändert Freitag 14.11.2025, 10:27
Patientenschützer empört über Streeck
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat den Vorschlag des Suchtbeauftragten Hendrik Streeck (CDU) zur eingeschränkten Arzneivergabe bei Hochbetagten brüsk zurückgewiesen. „Jeder hat den gesetzlichen Anspruch auf eine bestmögliche Medikamentenversorgung. Ob das eine maximale oder palliative Therapie ist, hängt dabei sowohl vom Angebot als auch dem Willen des Patienten ab. Kosten und Alter dürfen keine Ausschlusskriterien sein“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, am Donnerstag in Berlin. Anstatt sozialen Unfrieden zu stiften, solle sich der Beauftragte auf seine Kernaufgaben der Drogenbekämpfung konzentrieren, fügte Brysch hinzu.
Streeck hatte beim Sender Welt TV hinterfragt, ob sehr alte Menschen sehr teure Medikamente erhalten sollten. Es brauche in der medizinischen Selbstverwaltung klare Richtlinien bei der Vergabe von Medikamenten mit Blick auf die Gesundheitskosten. „Es gibt Phasen im Leben, wo man bestimmte Medikamente nicht mehr benutzen sollte“, so Streeck. Dabei verwies der Mediziner etwa auf eine teure Krebstherapie bei einer 100-Jährigen. Die Linke reagierte empört. „Solche Gedankenspiele von einem CDU-Gesundheitspolitiker sind beschämend“, sagte der Vorsitzende der Linksfraktion, Sören Pellmann. „Diese Debatte zu eröffnen, sägt am gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ab welchem Alter soll denn ein Leben aus Streecks Sicht nicht mehr schützenswert sein – ab 85, 90, 95?“ Aus seiner Sicht wäre es sinnvoller, „die Preise neuer Arzneimittel zu begrenzen, die in den vergangenen Jahren explodiert sind“, betonte Pellmann.
Gießener Allgemeine 14.11.2025
Der nächste mit braunem Gedankengut bei der Union wagt sich aus seiner Deckung. Denn so langsam fühlen sie sich wieder stark.
Da kann man schon wieder etwas von unwertem Leben faseln, versteckt unter "Kostengründen". Also doch unwertes Leben.
Welche Gruppe kommt danach dran? Natürlich nur aus Kostengründen.
Die Gießener Allgemeine, wahrlich kein linkes Blatt, sah sich genötigt, dass Foto des Kotzbrockens zu untertiteln: "Hendrik Streeck: Der studierte Mediziner ist ein Enkel des SS-Funktionärs Hans Streeck".
Es gibt Phasen im Leben, wo man bestimmte Medikamente nicht mehr benutzen sollte“, so Streeck.
Noch fordert das SS-Enkelchen für solche Fälle keine lebensverkürzende, aber kostensenkende Maßnahmen. Was aber könnte kommen, wenn solche Typen die Union zur alleinigen Macht führen? Denn er ist ja in der CDU und aus der kamen schon mehr solcher Stimmen. Natürlich nur aus Kostengründen.
Patientenschützer empört über Streeck
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat den Vorschlag des Suchtbeauftragten Hendrik Streeck (CDU) zur eingeschränkten Arzneivergabe bei Hochbetagten brüsk zurückgewiesen. „Jeder hat den gesetzlichen Anspruch auf eine bestmögliche Medikamentenversorgung. Ob das eine maximale oder palliative Therapie ist, hängt dabei sowohl vom Angebot als auch dem Willen des Patienten ab. Kosten und Alter dürfen keine Ausschlusskriterien sein“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, am Donnerstag in Berlin. Anstatt sozialen Unfrieden zu stiften, solle sich der Beauftragte auf seine Kernaufgaben der Drogenbekämpfung konzentrieren, fügte Brysch hinzu.
Streeck hatte beim Sender Welt TV hinterfragt, ob sehr alte Menschen sehr teure Medikamente erhalten sollten. Es brauche in der medizinischen Selbstverwaltung klare Richtlinien bei der Vergabe von Medikamenten mit Blick auf die Gesundheitskosten. „Es gibt Phasen im Leben, wo man bestimmte Medikamente nicht mehr benutzen sollte“, so Streeck. Dabei verwies der Mediziner etwa auf eine teure Krebstherapie bei einer 100-Jährigen. Die Linke reagierte empört. „Solche Gedankenspiele von einem CDU-Gesundheitspolitiker sind beschämend“, sagte der Vorsitzende der Linksfraktion, Sören Pellmann. „Diese Debatte zu eröffnen, sägt am gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ab welchem Alter soll denn ein Leben aus Streecks Sicht nicht mehr schützenswert sein – ab 85, 90, 95?“ Aus seiner Sicht wäre es sinnvoller, „die Preise neuer Arzneimittel zu begrenzen, die in den vergangenen Jahren explodiert sind“, betonte Pellmann.
Gießener Allgemeine 14.11.2025
Der nächste mit braunem Gedankengut bei der Union wagt sich aus seiner Deckung. Denn so langsam fühlen sie sich wieder stark.
Da kann man schon wieder etwas von unwertem Leben faseln, versteckt unter "Kostengründen". Also doch unwertes Leben.
Welche Gruppe kommt danach dran? Natürlich nur aus Kostengründen.
Die Gießener Allgemeine, wahrlich kein linkes Blatt, sah sich genötigt, dass Foto des Kotzbrockens zu untertiteln: "Hendrik Streeck: Der studierte Mediziner ist ein Enkel des SS-Funktionärs Hans Streeck".
Es gibt Phasen im Leben, wo man bestimmte Medikamente nicht mehr benutzen sollte“, so Streeck.
Noch fordert das SS-Enkelchen für solche Fälle keine lebensverkürzende, aber kostensenkende Maßnahmen. Was aber könnte kommen, wenn solche Typen die Union zur alleinigen Macht führen? Denn er ist ja in der CDU und aus der kamen schon mehr solcher Stimmen. Natürlich nur aus Kostengründen.