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Es macht schlechte Laune

Von Novelle Freitag 23.09.2022, 12:16

Wer dafür empfänglich ist, könnte schon durch Beiträge und Kommentare in sozialen Netzwerken schlechte Laune bekommen.
Aber, das muss nicht sein.

Diese Aussagen Jens Spahns, der sich nunmehr aus Twitter zurückzieht, gefallen mir. Auch andere Politiker haben sich schon aus Twitter zurückgezogen. 
Um deren einzelne Beweggründe geht es mir nicht. Die Aussage Jens Spahns vermittelt einfach ein Zeitgefühl.

Soziale Netzwerke geben die Stimmung der User höchst einseitig wieder. Sie sind nicht die einzige Möglichkeit, zu debattieren. Schließlich gibt es genug Menschen, die sich von sozialen Netzwerken fernhalten. 

"Es macht schlechte Laune«, so Spahn: »Wenn du halt jedes Mal, wenn du gerade ins Auto steigst, im Aufzug stehst, mal ne ruhige Sekunde hast, als Erstes auf Twitter schaust, das ist fast eine kleine Sucht, und guckst, was ist jetzt wieder los? Unbewusst macht das echt schlechter gelaunt.« Er habe »eine bessere Grundstimmung« gespürt, nachdem er Twitter nicht mehr auf dem Handy hatte."


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