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" Entfremdung wächst:

Von Feierabend-Mitglied Montag 29.09.2025, 23:00

75% der Ostdeutschen sehen das Trennende

29 September 2025 · 09:30


Mit dem Gemeinschaftsgefühl zwischen Ost- und Westdeutschland geht es einer Umfrage nach wieder abwärts. (Archivbild) Annette Riedl/dpa

35 Jahre nach der Deutschen Einheit wächst die Entfremdung zwischen Ost und West. Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt: Nur noch 35 Prozent der Befragten sehen Ost- und Westdeutschland als weitgehend zu einem Volk zusammengewachsen.

Für 61 Prozent überwiegt dagegen das Trennende - in Ostdeutschland sagen das sogar drei von vier Menschen (75 Prozent). Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gab die Umfrage vor dem Jahrestag der Vereinigung am 3. Oktober in Auftrag.

Forsa stellt dieselbe Frage bereits seit 2003. Die Ergebnisse zeigen einen bemerkenswerten Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung über mehr als zwei Jahrzehnte.

Gemeinschaftsgefühl seit 2019 rückläufig


Von 2004 bis 2019 stieg die Zahl jener, die ein Zusammenwachsen sahen, kontinuierlich von 28 auf 51 Prozent. Seither geht es jedoch wieder abwärts: 2020 waren es 47 Prozent, 2023 nur noch 37 Prozent.

Regional zeigen sich deutliche Unterschiede. Im Osten liegt der Anteil 2025 nur noch bei 23 Prozent, im Westen bei 37 Prozent. Die Kluft zwischen den Landesteilen hat sich damit wieder vergrößert.


Forsa befragte zwischen dem 8. und 11. September 1.004 Personen ab 14 Jahren. Die Fehlertoleranz liegt bei plus oder minus drei Prozentpunkten.

(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet."
upday-news 29.09.2025

Hier im Forum sporadisch immer wieder mal zu lesen:
Die undankbaren, fordernden, dummen Ostdeutschen mit ihren überzogenen Erwartungen...
Und noch n wählen sie auch noch falsch.


Ist es nicht zielführender, die Gründe und Ursachen der Unzufriedenheit zu erforschen und ggf. zu beseitigen ?

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