China testet erfolgreich Thoriumreaktor. Die Technologie verspricht Atomenergie mit weniger Abfall und geringeren Risiken
»Vierzehn Jahre und umgerechnet eine halbe Milliarde Euro hat die Entwicklung gekostet. Zum Monatsanfang gab es einen Testlauf mit durchschlagendem Erfolg: Wissenschaftler der Volksrepublik China haben eine Methode der nuklearen Energiegewinnung erprobt, bei der statt angereichertem Uran das Metall Thorium als Ausgangsstoff zum Einsatz kommt. Das Verfahren ist um ein Vielfaches effizienter und sicherer als die herkömmliche Kernspaltung.
Bei der von den Forschern des Shanghaier Instituts für angewandte Physik in der Stadt Wuwei in der zentralchinesischen Provinz Gansu betriebenen Testanlage handelt es sich um einen sogenannten Flüssigsalzreaktor. Bei einem solchen Reaktortyp liegt der Kernbrennstoff in geschmolzener Form vor, statt beispielsweise in Brennstäben, wie man sie aus konventionellen Kernreaktoren kennt. Das hat unter anderem den Vorteil, dass es nicht zu einer Kernschmelze kommen kann, die den Reaktor von innen zerfrisst – der flüssige Zustand ist bereits die gewollte Form des Spaltmaterials. Auch können Flüssigsalzreaktoren auf einen stark negativen Temperaturkoeffizienten ausgelegt werden, was bedeutet, dass das radioaktive Metall weniger stark strahlt, je heißer es wird. Ein unkontrolliertes Erhitzen wie bei der Katastrophe von Tschernobyl ist damit physikalisch ausgeschlossen............«
Wer sonst außer China?
Trump will sein Gas verkaufen, andere ihr Öl und in Deutschland soll wieder mehr Kohle und Gas verfeuert werden.
Das wird Trump nicht schmecken.
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China testet erfolgreich Thoriumreaktor. Die Technologie verspricht Atomenergie mit weniger Abfall und geringeren Risiken
»Vierzehn Jahre und umgerechnet eine halbe Milliarde Euro hat die Entwicklung gekostet. Zum Monatsanfang gab es einen Testlauf mit durchschlagendem Erfolg: Wissenschaftler der Volksrepublik China haben eine Methode der nuklearen Energiegewinnung erprobt, bei der statt angereichertem Uran das Metall Thorium als Ausgangsstoff zum Einsatz kommt. Das Verfahren ist um ein Vielfaches effizienter und sicherer als die herkömmliche Kernspaltung.
Bei der von den Forschern des Shanghaier Instituts für angewandte Physik in der Stadt Wuwei in der zentralchinesischen Provinz Gansu betriebenen Testanlage handelt es sich um einen sogenannten Flüssigsalzreaktor. Bei einem solchen Reaktortyp liegt der Kernbrennstoff in geschmolzener Form vor, statt beispielsweise in Brennstäben, wie man sie aus konventionellen Kernreaktoren kennt. Das hat unter anderem den Vorteil, dass es nicht zu einer Kernschmelze kommen kann, die den Reaktor von innen zerfrisst – der flüssige Zustand ist bereits die gewollte Form des Spaltmaterials. Auch können Flüssigsalzreaktoren auf einen stark negativen Temperaturkoeffizienten ausgelegt werden, was bedeutet, dass das radioaktive Metall weniger stark strahlt, je heißer es wird. Ein unkontrolliertes Erhitzen wie bei der Katastrophe von Tschernobyl ist damit physikalisch ausgeschlossen............«
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