Für Werften, Fluggesellschaften, Baukonzerne und Banken haftete in der Vergangenheit regelmäßig jeder Bürger, ob er flog oder nicht, ob er an der Börse spekuliert hatte oder sein Geld unter dem Kopfkissen verwahrte.
Mit diesem Prinzip wird gebrochen.
Durch die Beschränkung auf direkte Kunden fällt die Umlage höher aus, als denkbar gewesen wäre – wieder infolge einer Entscheidung aus Berlin.
Das freut jene, die in ihrem Haus im Grünen mit Fotovoltaik-Anlage und Erdwärme und eigenem Energiespeicher sitzen.
Hier und da zeigt sich unverhohlene Häme, dass nicht jeder so schlau war wie sie.
Aber war es nicht so, dass ihre Ausstattung mit üppiger staatlicher Förderung gesponsert worden ist und mithin vom Gelde aller?
Es wäre solidarisch, sie nun ebenfalls an Kosten zu beteiligen, die aus einer allgemeinpolitischen Lage und aus konkreten Entscheidungen heraus erfolgen.
Wunderlich bleibt auch das Vorgehen, die Gaspauschale angeblich akribisch zu errechnen und dann erstaunt zu tun, wenn Brüssel darauf hinweist, dass sie gemäß geltendem Recht der Mehrwertsteuer unterliegt. Den Satz danach auf sieben Prozent zu reduzieren ist richtig, hätte bei einer durchdachten Politik aber zuvor geklärt sein müssen.
Die Lage ist schwierig und beispiellos, auch für die politischen Akteure. Aber ob mit oder ohne dicken Pullover im Winter:
Derart planlos möchte man nicht regiert werden.
Wie war das noch mit der Systemrelevanz?
Für Werften, Fluggesellschaften, Baukonzerne und Banken haftete in der Vergangenheit regelmäßig jeder Bürger, ob er flog oder nicht, ob er an der Börse spekuliert hatte oder sein Geld unter dem Kopfkissen verwahrte.
Mit diesem Prinzip wird gebrochen.
Durch die Beschränkung auf direkte Kunden fällt die Umlage höher aus, als denkbar gewesen wäre – wieder infolge einer Entscheidung aus Berlin.
Das freut jene, die in ihrem Haus im Grünen mit Fotovoltaik-Anlage und Erdwärme und eigenem Energiespeicher sitzen.
Hier und da zeigt sich unverhohlene Häme, dass nicht jeder so schlau war wie sie.
Aber war es nicht so, dass ihre Ausstattung mit üppiger staatlicher Förderung gesponsert worden ist und mithin vom Gelde aller?
Es wäre solidarisch, sie nun ebenfalls an Kosten zu beteiligen, die aus einer allgemeinpolitischen Lage und aus konkreten Entscheidungen heraus erfolgen.
Wunderlich bleibt auch das Vorgehen, die Gaspauschale angeblich akribisch zu errechnen und dann erstaunt zu tun, wenn Brüssel darauf hinweist, dass sie gemäß geltendem Recht der Mehrwertsteuer unterliegt. Den Satz danach auf sieben Prozent zu reduzieren ist richtig, hätte bei einer durchdachten Politik aber zuvor geklärt sein müssen.
Die Lage ist schwierig und beispiellos, auch für die politischen Akteure. Aber ob mit oder ohne dicken Pullover im Winter:
Derart planlos möchte man nicht regiert werden.