Von Feierabend-Mitglied
Freitag 20.10.2023, 12:20 – geändert Freitag 20.10.2023, 12:22
bei Rektorenposten nach Meinung von Ministerpräsidentin Meloni. Weil es derzeit viel mehr Rektorinnen als Rektoren gibt, werden vom neuen Schuljahr an bei gleicher Qualifikation männliche Bewerber bevorzugt, wenn Leitungsposten vergeben werden. Die Männerquote soll nun in Regionen zum Tragen kommen, in denen der Abstand zwischen den Geschlechtern mehr als 30 Prozentpunkte beträgt, also fast überall. Konkret geht es dabei in der nächsten Bewerbungsrunde um knapp 600 Stellen.
Die gegenwärtige Geschlechterverteilung in diesen Posten ist nicht verwunderlich, weil gewachsen. In Italien ist die Unterrichtung von Kindern traditionell eher ein Frauenberuf: Schon im 19. Jahrhundert gab es mehr Lehrerinnen als Lehrer. Heute liegt der Frauenanteil bei 83 Prozent, an Grundschulen sogar bei 95 Prozent. Bei den Chefposten allerdings waren Männer früher in der Mehrheit - den damaligen Anschauungen entsprechend bezüglich höherer Positionen für Frauen, Frauen allgemein.
Hatte denn die Frauendominanz negative Auswirkungen auf die Kinder ihre Bildung, dass nun mehr Männer das Sagen haben sollen an den Schulen? Oder geht es eigentlich um etwas anderes?
bei Rektorenposten nach Meinung von Ministerpräsidentin Meloni. Weil es derzeit viel mehr Rektorinnen als Rektoren gibt, werden vom neuen Schuljahr an bei gleicher Qualifikation männliche Bewerber bevorzugt, wenn Leitungsposten vergeben werden. Die Männerquote soll nun in Regionen zum Tragen kommen, in denen der Abstand zwischen den Geschlechtern mehr als 30 Prozentpunkte beträgt, also fast überall. Konkret geht es dabei in der nächsten Bewerbungsrunde um knapp 600 Stellen.
Die gegenwärtige Geschlechterverteilung in diesen Posten ist nicht verwunderlich, weil gewachsen. In Italien ist die Unterrichtung von Kindern traditionell eher ein Frauenberuf: Schon im 19. Jahrhundert gab es mehr Lehrerinnen als Lehrer. Heute liegt der Frauenanteil bei 83 Prozent, an Grundschulen sogar bei 95 Prozent. Bei den Chefposten allerdings waren Männer früher in der Mehrheit - den damaligen Anschauungen entsprechend bezüglich höherer Positionen für Frauen, Frauen allgemein.
Hatte denn die Frauendominanz negative Auswirkungen auf die Kinder ihre Bildung, dass nun mehr Männer das Sagen haben sollen an den Schulen? Oder geht es eigentlich um etwas anderes?