Bundeswirtschaftsministerin Reiche: »Wir müssen mehr und länger arbeiten«
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat die Bewohner dieses Landes aufgefordert, mehr und länger zu arbeiten. »Der demographische Wandel und die weiter steigende Lebenserwartung machen es unumgänglich: Die Lebensarbeitszeit muss steigen«, sagte die CDU-Politikerin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Das freut die Kapitallobby und sorgt anderswo für Unmut. Selbst der sogenannte CDU-Sozialflügel kritisierte Reiche, meldete dpa.
Leider verweigerten sich zu viele zu lange der demographischen Realität. »Es kann jedenfalls auf Dauer nicht gutgehen, dass wir nur zwei Drittel unseres Erwachsenenlebens arbeiten und ein Drittel in Rente verbringen«, sagte Reiche. Es gebe viele Beschäftigte in körperlich anstrengenden Berufen, aber auch viele, die länger arbeiten wollten und könnten.
Auch Reiche spielt nach den Noten, die ihr vorgelegt werden.
Nur wer ist denn da etwa vergesslich?
Es waren, wie hier schon erwähnt, die Arbeitgeber, die ihre Arbeitnehmer über 50 aussortiert haben und diese dann auf dem Arbeitsmarkt chancenlos waren.
Da kannten die Arbeitgeber keine Gnade.
Und die Jobcenter? Auch die wussten das und zwangen die Arbeitssuchenden in die Rente, übergaben sie zur weiteren Verwendung in die Arme der Rentenversicherung. Ebenso gnadenlos.
Und heute? Was ist da passiert? Wer hat da Fehler gemacht?
Egal, ausbaden müssen es wieder die, die nichts dafür können.
Und dann vom Sozialstaat reden. Oder bald wieder von einer Pflicht, weil sonst die Rente gekürzt wird?
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Bundeswirtschaftsministerin Reiche: »Wir müssen mehr und länger arbeiten«
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat die Bewohner dieses Landes aufgefordert, mehr und länger zu arbeiten. »Der demographische Wandel und die weiter steigende Lebenserwartung machen es unumgänglich: Die Lebensarbeitszeit muss steigen«, sagte die CDU-Politikerin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Das freut die Kapitallobby und sorgt anderswo für Unmut. Selbst der sogenannte CDU-Sozialflügel kritisierte Reiche, meldete dpa.
Leider verweigerten sich zu viele zu lange der demographischen Realität. »Es kann jedenfalls auf Dauer nicht gutgehen, dass wir nur zwei Drittel unseres Erwachsenenlebens arbeiten und ein Drittel in Rente verbringen«, sagte Reiche. Es gebe viele Beschäftigte in körperlich anstrengenden Berufen, aber auch viele, die länger arbeiten wollten und könnten.
Auch Reiche spielt nach den Noten, die ihr vorgelegt werden.
Nur wer ist denn da etwa vergesslich?
Es waren, wie hier schon erwähnt, die Arbeitgeber, die ihre Arbeitnehmer über 50 aussortiert haben und diese dann auf dem Arbeitsmarkt chancenlos waren.
Da kannten die Arbeitgeber keine Gnade.
Und die Jobcenter? Auch die wussten das und zwangen die Arbeitssuchenden in die Rente, übergaben sie zur weiteren Verwendung in die Arme der Rentenversicherung. Ebenso gnadenlos.
Und heute? Was ist da passiert? Wer hat da Fehler gemacht?
Egal, ausbaden müssen es wieder die, die nichts dafür können.
Und dann vom Sozialstaat reden. Oder bald wieder von einer Pflicht, weil sonst die Rente gekürzt wird?
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