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Ein neuer, umstrittener Blick auf den Osten

Von Harvey11 Samstag 28.02.2026, 12:10

Bislang war die ostdeutsche Presselandschaft geprägt durch westdeutsche Verlage. Mit der neuen Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung ändert sich das nun. Doch die Publikation ist nicht unumstritten.

Die Erstausgabe der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung (OAZ) mit dem durchaus provokant gemeinten halbseitigen Titel "Vorsicht, Freiheit" erschien am 20. Februar. Sie war im Nu vergriffen, alle 43.000 Exemplare. Ob sie allesamt verkauft oder teils auch umsonst verteilt wurden, geht aus der Pressemitteilung der OAZ nicht hervor. Der Start wird vom Verlag aber auf jeden Fall als Erfolg gewertet. Ein Erfolg, den die Macher der Zeitung durchaus erwartet hatten.

Wenige Tage, bevor die Zeitung an den Start ging, hatte Chefredakteur Dorian Baganz in einem Interview mit dem MDR erklärt, er sähe eine Lücke in der "seriösen Berichterstattung" auf dem Zeitungsmarkt. Es fehle der "ostdeutsche Blick" - nicht nur auf die Regional-, sondern auch auf die Weltpolitik.


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Eine neue Zeitung im Osten?
Eine Zeitung, in der nicht ein Herausgeber im Westen die Richtung bestimmt?
Ein eventueller Gewinn würde ja im Osten bleiben. Dürfen die das?
Ja dann lasst sie es doch versuchen. Wenn Geld verdient werden kann wird sowieso ein Übernahmeangebot kommen verbunden mit Westblättern zu Sonderpreisen.
Ich jedenfalls wünsche den Machern viel Erfolg. Die ersten Dreckklumpen fliegen ja bereits.

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