Von Harvey11
Mittwoch 25.06.2025, 09:55 – geändert Mittwoch 25.06.2025, 09:58
»Global Wealth Report 2025«: Zahl der »Superreichen« auf 3.900 gestiegen. DGB-Konferenz diskutiert gerechte Verteilung von Wohlstand
Sie werden mehr und haben immer mehr. Die Zahl der »Superreichen« in Deutschland ist im zurückliegenden Jahr um 500 auf 3.900 gestiegen. Zusammen besitzen sie mehr als ein Viertel des gesamten Finanzvermögens im Land, insgesamt knapp drei Billionen Euro. So steht es im am Dienstag veröffentlichten »Global Wealth Report 2025« der US-Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG).
Als »ultra high net worth individuals« (UHNWI) gelten Menschen, die Finanztitel im Wert von über 100 Millionen US-Dollar ihr eigen nennen. Während diese unvorstellbar Reichen hierzulande im Vorjahr ihre Habe um 16 Prozent mehren konnten, zeigt sich Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) offen für Forderungen des Deutschen Bauernverbands, ausländische Saisonarbeiter mit einem um 20 Prozent gekürzten Mindestlohn abzuspeisen. Das sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Dienstagausgaben). So schmeckt das Spargelschaumsüppchen mit Albatrüffeln noch viel besser.
Körzell vom DGB wünscht sich eine »Gesamtstrategie gegen wachsende Ungleichheit«. Bloß kann er sie auf seiten der Politik nicht einmal im Ansatz erkennen, während zugleich rechte Populisten die Schuld an sozialen Verwerfungen auf die Schwächsten der Gesellschaft abladen würden, etwa Bürgergeldempfänger oder Asylsuchende. So bleibe das Thema im Koalitionsvertrag von Union und SPD »unterbelichtet«. Zur weiter auseinandergehenden Schere zwischen Arm und Reich finde sich kein Wort, »eine Vermögenssteuer wird nicht einmal erwähnt, und auch bei der Erbschaftssteuer soll alles beim alten bleiben«.
Erwartungsgemäß trat bei der sogenannte Verteilungskonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DG deren Leute wie Katzen auf, auf Samtpfötchen. Denn immer noch sind Anhänger von linken Parteien in den Gewerkschaften stark unterrepräsentiert. Dort gilt immer noch das Mitgliedsbuch der SPD. Öffentliche Verbrennungen fanden noch nicht statt.
Was bedeutet, die Gewerkschaften stehen im Ernstfall nicht auf der Seite ihrer Mitglieder.
Aber wieder schön zu sehen, wer die wahren Nutznießer der Politik sind.
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»Global Wealth Report 2025«: Zahl der »Superreichen« auf 3.900 gestiegen. DGB-Konferenz diskutiert gerechte Verteilung von Wohlstand
deren Leute wie Katzen auf, auf Samtpfötchen. Denn immer noch sind Anhänger von linken Parteien in den Gewerkschaften stark unterrepräsentiert. Dort gilt immer noch das Mitgliedsbuch der SPD. Öffentliche Verbrennungen fanden noch nicht statt.
Sie werden mehr und haben immer mehr. Die Zahl der »Superreichen« in Deutschland ist im zurückliegenden Jahr um 500 auf 3.900 gestiegen. Zusammen besitzen sie mehr als ein Viertel des gesamten Finanzvermögens im Land, insgesamt knapp drei Billionen Euro. So steht es im am Dienstag veröffentlichten »Global Wealth Report 2025« der US-Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG).
Als »ultra high net worth individuals« (UHNWI) gelten Menschen, die Finanztitel im Wert von über 100 Millionen US-Dollar ihr eigen nennen. Während diese unvorstellbar Reichen hierzulande im Vorjahr ihre Habe um 16 Prozent mehren konnten, zeigt sich Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) offen für Forderungen des Deutschen Bauernverbands, ausländische Saisonarbeiter mit einem um 20 Prozent gekürzten Mindestlohn abzuspeisen. Das sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Dienstagausgaben). So schmeckt das Spargelschaumsüppchen mit Albatrüffeln noch viel besser.
Körzell vom DGB wünscht sich eine »Gesamtstrategie gegen wachsende Ungleichheit«. Bloß kann er sie auf seiten der Politik nicht einmal im Ansatz erkennen, während zugleich rechte Populisten die Schuld an sozialen Verwerfungen auf die Schwächsten der Gesellschaft abladen würden, etwa Bürgergeldempfänger oder Asylsuchende. So bleibe das Thema im Koalitionsvertrag von Union und SPD »unterbelichtet«. Zur weiter auseinandergehenden Schere zwischen Arm und Reich finde sich kein Wort, »eine Vermögenssteuer wird nicht einmal erwähnt, und auch bei der Erbschaftssteuer soll alles beim alten bleiben«.
Erwartungsgemäß trat bei der sogenannte Verteilungskonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DG
Was bedeutet, die Gewerkschaften stehen im Ernstfall nicht auf der Seite ihrer Mitglieder.
Aber wieder schön zu sehen, wer die wahren Nutznießer der Politik sind.
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