Vor einigen Jahren hatte unser Bundespräsident Steinmeier mal vorgeschlagen, direkt an den Schulabschluss ein verpflichtendes Jahr im sozialen, ökologischen oder militärischen Bereich anschließen zu lassen. Er hatte damals viel Kritik geerntet und der Vorschlag war genauso schnell vom Tisch, wie er drauf war.
Dabei finde ich so ein "Findungs- oder Freiwilligenjahr" gar nicht so übel. Meine Tochter hatte nach dem Abitur ein soziales Jahr beim DRK absolviert, weil sie der Meinung war, einen sozialen Beruf lernen zu wollen. Als sie dann auch einige Zeit im Büro arbeiten musste, war sie vor Begeisterung gar nicht vom Schreibtisch wegzubekommen. Sie arbeitet jetzt in der öffentlichen Verwaltung und ist glücklich.
Wenn Kinder erwachsen werden und aus der Schule kommen, haben sie meist gar keine Ahnung, wie das Leben außerhalb der Schule funktioniert. Da ist das tägliche Arbeiten in einem Beruf, den man sich oft für das gesamte Leben ausgesucht hat. Die Auseinandersetzungen mit dem Chef und mit Kollegen, das im Team arbeiten, zurückstecken, fordern und auch aushalten. Da ist so ein "Findungsjahr" gut um sich auszuprobieren. Abgesehen davon leisten sie einen Dienst an der Gesellschaft. Bekommen einen Einblick in die Probleme aber auch eine Ahnung, wie es sich anfühlt, anderen Menschen zu helfen.
Damals wurde darüber diskutiert, dass das Grundgesetz Zwangsdienste untersagt. Steht das nicht im Gegensatz zum Militätdienst, der ebenfalls im Grundgesetz verankert ist und letztendlich auch ein Dienst an der Gesellschaft ist? Es ging auch um den Freiheitsgedanken, was ich persönlich für das dümmste Argument halte.
Die Grünen haben damals den Vorschlag des Bundespräsidenten unterstützt, die FDP war strikt dagegen. Als Mutter des Gedanken zum "Gesellschaftsjahr" gilt die CDU-Politikerin Kramp-Karrenbauer.
Eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung ergab damals dass 64% der Befragten den Vorschlag unterstützen würden. Um es kurz zu fassen, ich bin absolut dafür.
Vor einigen Jahren hatte unser Bundespräsident Steinmeier mal vorgeschlagen, direkt an den Schulabschluss ein verpflichtendes Jahr im sozialen, ökologischen oder militärischen Bereich anschließen zu lassen. Er hatte damals viel Kritik geerntet und der Vorschlag war genauso schnell vom Tisch, wie er drauf war.
Dabei finde ich so ein "Findungs- oder Freiwilligenjahr" gar nicht so übel. Meine Tochter hatte nach dem Abitur ein soziales Jahr beim DRK absolviert, weil sie der Meinung war, einen sozialen Beruf lernen zu wollen. Als sie dann auch einige Zeit im Büro arbeiten musste, war sie vor Begeisterung gar nicht vom Schreibtisch wegzubekommen. Sie arbeitet jetzt in der öffentlichen Verwaltung und ist glücklich.
Wenn Kinder erwachsen werden und aus der Schule kommen, haben sie meist gar keine Ahnung, wie das Leben außerhalb der Schule funktioniert. Da ist das tägliche Arbeiten in einem Beruf, den man sich oft für das gesamte Leben ausgesucht hat. Die Auseinandersetzungen mit dem Chef und mit Kollegen, das im Team arbeiten, zurückstecken, fordern und auch aushalten. Da ist so ein "Findungsjahr" gut um sich auszuprobieren. Abgesehen davon leisten sie einen Dienst an der Gesellschaft. Bekommen einen Einblick in die Probleme aber auch eine Ahnung, wie es sich anfühlt, anderen Menschen zu helfen.
Damals wurde darüber diskutiert, dass das Grundgesetz Zwangsdienste untersagt. Steht das nicht im Gegensatz zum Militätdienst, der ebenfalls im Grundgesetz verankert ist und letztendlich auch ein Dienst an der Gesellschaft ist? Es ging auch um den Freiheitsgedanken, was ich persönlich für das dümmste Argument halte.
Die Grünen haben damals den Vorschlag des Bundespräsidenten unterstützt, die FDP war strikt dagegen. Als Mutter des Gedanken zum "Gesellschaftsjahr" gilt die CDU-Politikerin Kramp-Karrenbauer.
Eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung ergab damals dass 64% der Befragten den Vorschlag unterstützen würden. Um es kurz zu fassen, ich bin absolut dafür.