Von Feierabend-Mitglied
Montag 25.11.2024, 09:35 – geändert Montag 25.11.2024, 09:57
ist man versucht zu sagen, wenn man liest was Putin nun wieder auf den Weg gebracht hat um Rekrutierungen zu generieren. Neben anderen Rekrutierungen genügen wohl auch die zusätzlichen Nordkoreaner nicht für das Massaker.
"Wer sich verpflichtet, für mindestens ein Jahr gegen die Ukraine in den Krieg zu ziehen, bekommt seine Schulden von bis zu 10 Millionen Rubel (umgerechnet rund 85'000 Franken) erlassen.
Kreml-Chef Wladimir Putin hat am Wochenende ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Dieses soll laut russischen Agenturen für Rekruten gelten, gegen die vor dem 1. Dezember dieses Jahres ein Inkassoverfahren eingeleitet worden ist.
Auf wen dieses Angebot abzielt, ist klar: junge Russen im wehrfähigen Alter. Laut einem aktuellen Bericht der russischen Zentralbank sind 20–35-Jährige besonders häufig von Überschuldung betroffen.
Kaum jemand in der russischen Bevölkerung hat Ersparnisse, rund die Hälfte sogar Schulden durch einen oder mehrere Kredite. Die Zinsen für Konsumkredite liegen in Russland teilweise bei bis zu 20 Prozent, was die Tilgung für viele unmöglich macht.
Hinzu kommt die galoppierende Inflation: Sie lag im Oktober in Russland bei über 8 Prozent, bei einigen Lebensmitteln sogar noch massiv darüber. Zuletzt machten Berichte die Runde, dass Supermärkte Butter in Glaskästen wegsperren, um sie vor Diebstahl zu schützen. Um 25 Prozent stiegen die Preise für ein Stück Butter im Verlauf dieses Jahres."
Zudem wurde an diesem Wochenende bekannt, dass Putin seine Söldner offenbar auch bei den Huthi-Rebellen im Jemen rekrutiert: "Die Financial Times" berichtete gestern Russlands Streitkräfte haben Hunderte von jemenitischen Männern rekrutiert. Ihnen seien gute Bezahlung und sogar die russische Staatsbürgerschaft versprochen worden. Nach ihrer Ankunft seien sie mithilfe einer mit den Huthi verbundenen Firma in die russische Armee zwangsrekrutiert und an die Front geschickt worden.
Quelle:
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ist man versucht zu sagen, wenn man liest was Putin nun wieder auf den Weg gebracht hat um Rekrutierungen zu generieren. Neben anderen Rekrutierungen genügen wohl auch die zusätzlichen Nordkoreaner nicht für das Massaker.
"Wer sich verpflichtet, für mindestens ein Jahr gegen die Ukraine in den Krieg zu ziehen, bekommt seine Schulden von bis zu 10 Millionen Rubel (umgerechnet rund 85'000 Franken) erlassen.
Kreml-Chef Wladimir Putin hat am Wochenende ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Dieses soll laut russischen Agenturen für Rekruten gelten, gegen die vor dem 1. Dezember dieses Jahres ein Inkassoverfahren eingeleitet worden ist.
Auf wen dieses Angebot abzielt, ist klar: junge Russen im wehrfähigen Alter. Laut einem aktuellen Bericht der russischen Zentralbank sind 20–35-Jährige besonders häufig von Überschuldung betroffen.
Kaum jemand in der russischen Bevölkerung hat Ersparnisse, rund die Hälfte sogar Schulden durch einen oder mehrere Kredite. Die Zinsen für Konsumkredite liegen in Russland teilweise bei bis zu 20 Prozent, was die Tilgung für viele unmöglich macht.
Hinzu kommt die galoppierende Inflation: Sie lag im Oktober in Russland bei über 8 Prozent, bei einigen Lebensmitteln sogar noch massiv darüber. Zuletzt machten Berichte die Runde, dass Supermärkte Butter in Glaskästen wegsperren, um sie vor Diebstahl zu schützen. Um 25 Prozent stiegen die Preise für ein Stück Butter im Verlauf dieses Jahres."
Zudem wurde an diesem Wochenende bekannt, dass Putin seine Söldner offenbar auch bei den Huthi-Rebellen im Jemen rekrutiert: "Die Financial Times" berichtete gestern Russlands Streitkräfte haben Hunderte von jemenitischen Männern rekrutiert. Ihnen seien gute Bezahlung und sogar die russische Staatsbürgerschaft versprochen worden. Nach ihrer Ankunft seien sie mithilfe einer mit den Huthi verbundenen Firma in die russische Armee zwangsrekrutiert und an die Front geschickt worden.
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Dazu passt auch ein Karrikatur aus Daily Telegraph
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