Die Sahelallianz hält an ihrem Ziel fest, sich im Streben nach ernsthafter Unabhängigkeit nicht bloß von Frankreich, sondern auch aus der Regionalorganisation ECOWAS zu lösen: Das bekräftigten die drei Staaten der Alliance des États du Sahel (AES), Mali, Burkina Faso und Niger, kurz vor dem ECOWAS-Gipfel, der am Sonntag in Nigerias Hauptstadt Abuja stattfand. Die ECOWAS hatte zuletzt alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Austritt ihrer drei Mitglieder zu verhindern. Schließlich verliert sie mit den mehr als 70 Millionen Einwohnern der AES nicht nur fast die Hälfte der Bevölkerung außerhalb des Schwergewichts Nigeria. Ihren Mitgliedern droht, da nahezu alle ökonomisch eng mit den drei Sahelstaaten kooperieren, auch wirtschaftlicher Schaden. Die AES aber beharrt auf dem Austritt – all zu tief sitzt die Erfahrung, dass die übrigen zwölf ECOWAS-Staaten einst Sanktionen verhängten, um sie zum Verzicht auf ihr Streben nach Unabhängigkeit zu veranlassen, und dass die ECOWAS sogar offen mit einem Einmarsch nach Niger drohte – alles in Abstimmung mit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich.
Eigentlich liegen uns im Westen ja diese Freiheitsbewegungen so sehr am Herzen, dass wir sogar selber welche erschaffen, wenn es uns nützlich erscheint. Sollte sich aber jemand wagen, sich aus unserer liebevollen Umklammerung lösen zu wollen, dann sind das böse Terroristen.
Der Unterschied liegt immer im Auge des Betrachters.
Wie sagte der Affe: es ist alles nur eine Sache des Geschmacks und biss in die Seife. Und echte Unabhängigkeit ist nun mal nicht jedermanns Geschmack.
Eigentlich sollte uns das nachdenklich machen.
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Die Sahelallianz hält an ihrem Ziel fest, sich im Streben nach ernsthafter Unabhängigkeit nicht bloß von Frankreich, sondern auch aus der Regionalorganisation ECOWAS zu lösen: Das bekräftigten die drei Staaten der Alliance des États du Sahel (AES), Mali, Burkina Faso und Niger, kurz vor dem ECOWAS-Gipfel, der am Sonntag in Nigerias Hauptstadt Abuja stattfand. Die ECOWAS hatte zuletzt alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Austritt ihrer drei Mitglieder zu verhindern. Schließlich verliert sie mit den mehr als 70 Millionen Einwohnern der AES nicht nur fast die Hälfte der Bevölkerung außerhalb des Schwergewichts Nigeria. Ihren Mitgliedern droht, da nahezu alle ökonomisch eng mit den drei Sahelstaaten kooperieren, auch wirtschaftlicher Schaden. Die AES aber beharrt auf dem Austritt – all zu tief sitzt die Erfahrung, dass die übrigen zwölf ECOWAS-Staaten einst Sanktionen verhängten, um sie zum Verzicht auf ihr Streben nach Unabhängigkeit zu veranlassen, und dass die ECOWAS sogar offen mit einem Einmarsch nach Niger drohte – alles in Abstimmung mit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich.
Eigentlich liegen uns im Westen ja diese Freiheitsbewegungen so sehr am Herzen, dass wir sogar selber welche erschaffen, wenn es uns nützlich erscheint. Sollte sich aber jemand wagen, sich aus unserer liebevollen Umklammerung lösen zu wollen, dann sind das böse Terroristen.
Der Unterschied liegt immer im Auge des Betrachters.
Wie sagte der Affe: es ist alles nur eine Sache des Geschmacks und biss in die Seife. Und echte Unabhängigkeit ist nun mal nicht jedermanns Geschmack.
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