Bauern drohen Ertragsausfall, Futterknappheit und Noternten. Interessenverband warnt vor Höfesterben und fürchtet um Ernährungssicherheit
»Über den Feldern liegt ein feiner Staubfilm. Die Erde ist aufgerissen, tiefe Furchen. Zwischen den Reihen verdorrter Pflanzen ziehen heiße Windböen; kein Hauch von Frische, nur trockenes Rascheln. Am Ende der Ackerflächen schimmern Reste eines Weizenschlags: geknickte Halme, leere Ähren. Hier wird kaum noch etwas eingefahren – besonders in Süddeutschland.
Landwirte beklagen hohe Ernteausfälle, selbst das Viehfutter wird knapp, berichtete die Süddeutsche Zeitung (SZ) am Mittwoch. Einbußen gibt es bei Mais, Zuckerrüben, Körnererbsen, Ackerbohnen und Winterweizen; auch das Grünland wächst schlecht. Selbst die tierische Erzeugung sinkt – etwa die Milchmenge, so Berit Thomsen, Pressesprecherin der linken Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), am Mittwoch im jW-Gespräch. »Hochleistungskühe« geben schon bei 25 Grad Celsius deutlich weniger Milch – klassischer Hitzestress.«
Die AfD hat es ja gesagt, es gibt keinen Klimawandel. Also braucht sie dazu auch nichts zu sagen. Im Sommer ist es eben etwas wärmer. Der Winter ist nah, man muss nur etwas warten können. So war es doch schon immer.
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Bauern drohen Ertragsausfall, Futterknappheit und Noternten. Interessenverband warnt vor Höfesterben und fürchtet um Ernährungssicherheit
»Über den Feldern liegt ein feiner Staubfilm. Die Erde ist aufgerissen, tiefe Furchen. Zwischen den Reihen verdorrter Pflanzen ziehen heiße Windböen; kein Hauch von Frische, nur trockenes Rascheln. Am Ende der Ackerflächen schimmern Reste eines Weizenschlags: geknickte Halme, leere Ähren. Hier wird kaum noch etwas eingefahren – besonders in Süddeutschland.
Landwirte beklagen hohe Ernteausfälle, selbst das Viehfutter wird knapp, berichtete die Süddeutsche Zeitung (SZ) am Mittwoch. Einbußen gibt es bei Mais, Zuckerrüben, Körnererbsen, Ackerbohnen und Winterweizen; auch das Grünland wächst schlecht. Selbst die tierische Erzeugung sinkt – etwa die Milchmenge, so Berit Thomsen, Pressesprecherin der linken Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), am Mittwoch im jW-Gespräch. »Hochleistungskühe« geben schon bei 25 Grad Celsius deutlich weniger Milch – klassischer Hitzestress.«
Die AfD hat es ja gesagt, es gibt keinen Klimawandel. Also braucht sie dazu auch nichts zu sagen. Im Sommer ist es eben etwas wärmer. Der Winter ist nah, man muss nur etwas warten können. So war es doch schon immer.
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