Von Harvey11
Dienstag 01.07.2025, 09:05 – geändert Dienstag 01.07.2025, 09:37
Johann Wadephul kennt seine Pappenheimer – pardon, seine Pappergers. Der Rheinmetall-Chef hatte schon kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine die Geschäftsmöglichkeiten gerühmt, die sich für sein Unternehmen aus einer Joint-Venture-Rüstungsproduktion auf ukrainischem Boden ergeben könnten: in erster Linie die Möglichkeit, mit Rheinmetall-Technologie in der Ukraine entstandene Waffensysteme von dort aus ohne hinderliche deutsche Kriegswaffenkontrollgesetze und dergleichen Überbleibsel aus Zeiten vor der »Zeitenwende« in alle Welt zu exportieren. Deutsche Waffen, deutsches Geld …, man kennt den alten Demospruch. Jetzt wird er ungeniert zu einem Stück Realität gemacht.
"Woher die Waffensysteme kommen, mit denen dieser Staat sich militärisch durchzusetzen sucht, das eröffnet Optionen auch für politische Einflussnahme. Und damit auch Optionen für die Führungsrolle, die die Merz-Regierung in der EU in Sachen Kriegsverlängerung beansprucht."
Diese Führungsrolle in Sache Kriegsverlängerung ist erklärlich. Denn solange erspart man sich die Wahrheit.
Und den Führungsanspruch über ganz Europa, davon wird wieder geträumt. Hintersinnig auch in Washington.
Eine Joint-Venture-Rüstungsproduktion auf ukrainischem Boden bedeutet, dass mit einer Übernahme der Ukraine Russlands nicht gerechnet wird. Warum? Wären die deutschen Waffenfabriken kein lohnendes Ziel?
Schont sich Russland für den Überfall auf Deutschland? Vor der Tür steht der Russe ja bereits. Darum die Kriegsverlängerung in der Ukraine damit sich der Russe nicht erholen kann?
Kennen wir doch aus den Krimis: Die Menschen verängstigen und ihnen dann für sehr viel Geld Schutz anbieten.
Dort sind diese "Wohltäter" die Bösen.
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Johann Wadephul kennt seine Pappenheimer – pardon, seine Pappergers. Der Rheinmetall-Chef hatte schon kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine die Geschäftsmöglichkeiten gerühmt, die sich für sein Unternehmen aus einer Joint-Venture-Rüstungsproduktion auf ukrainischem Boden ergeben könnten: in erster Linie die Möglichkeit, mit Rheinmetall-Technologie in der Ukraine entstandene Waffensysteme von dort aus ohne hinderliche deutsche Kriegswaffenkontrollgesetze und dergleichen Überbleibsel aus Zeiten vor der »Zeitenwende« in alle Welt zu exportieren. Deutsche Waffen, deutsches Geld …, man kennt den alten Demospruch. Jetzt wird er ungeniert zu einem Stück Realität gemacht.
"Woher die Waffensysteme kommen, mit denen dieser Staat sich militärisch durchzusetzen sucht, das eröffnet Optionen auch für politische Einflussnahme. Und damit auch Optionen für die Führungsrolle, die die Merz-Regierung in der EU in Sachen Kriegsverlängerung beansprucht."
Diese Führungsrolle in Sache Kriegsverlängerung ist erklärlich. Denn solange erspart man sich die Wahrheit.
Und den Führungsanspruch über ganz Europa, davon wird wieder geträumt. Hintersinnig auch in Washington.
Eine Joint-Venture-Rüstungsproduktion auf ukrainischem Boden bedeutet, dass mit einer Übernahme der Ukraine Russlands nicht gerechnet wird. Warum? Wären die deutschen Waffenfabriken kein lohnendes Ziel?
Schont sich Russland für den Überfall auf Deutschland? Vor der Tür steht der Russe ja bereits. Darum die Kriegsverlängerung in der Ukraine damit sich der Russe nicht erholen kann?
Kennen wir doch aus den Krimis: Die Menschen verängstigen und ihnen dann für sehr viel Geld Schutz anbieten.
Dort sind diese "Wohltäter" die Bösen.
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