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Die vielbeschworene Winterwelle bleibt aus

Von ehemaliges Mitglied Dienstag 22.11.2022, 19:51

Covid-19 ist - anders als in den Vorjahren - seit Wochen auf dem Rückzug. Auch die Krankenhäuser leeren sich. Epidemiologe Ulrichs nennt ntv.de eine mögliche Ursache.

Auch nach fast drei Jahren Pandemie zeigt sich das Coronavirus weiter unberechenbar: Die von vielen erwartete schwere Winterwelle zeichnet sich bisher nicht ab. Im Gegenteil, seit Wochen sinkt die Zahl der erfassten Infektionen in Deutschland. Und auch auf den Covid-19-Intensivstationen gibt es weniger Patienten. Gleichzeitig nehmen laut Robert-Koch-Institut (RKI) andere Atemwegserkrankungen wie Grippe - der Jahreszeit entsprechend - zu. Nur bei Covid-19 ist es anders, und das ganz im Unterschied zu den Vorjahren.

Das verblüfft auch den Epidemiologen Timo Ulrichs von der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften: "In der Tat habe ich mit dieser Entwicklung nicht gerechnet. Ich war von einer größeren Herbst- und Winterwelle ausgegangen", sagt Ulrichs zu ntv.de. Doch was ist der Grund für den Rückgang der Kennzahlen? "Möglicherweise gibt es mittlerweile eine gewisse Herdenimmunität in der Bevölkerung durch Impfungen und überstandene Infektionen", erklärt Ulrichs im Gespräch. n-tv

So kann man sich irren.

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