»Der angeblich zwischen den USA und Russland ausgehandelte Friedensplan für die Ukraine sorgt für Irritation bei den Europäern. Die EU-Außenbeauftragte Kallas stellt klar: Verhandelt werden könne nur gemeinsam.
Angesichts eines angeblichen neuen US-Friedensplans für die Ukraine hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas die Beteiligung Kiews und Brüssels angemahnt. "Damit jedweder Friedensplan funktioniert, müssen die Ukrainer und die Europäer an Bord sein", sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel zu Journalisten. Die Europäer begrüßten "jede Bemühung" für einen "langfristigen Frieden", betonte sie. In dem Konflikt gebe es "einen Angreifer und ein Opfer", sagte Kallas mit Blick auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine.
Auch der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski forderte, Europa müsse bei Friedensbemühungen konsultiert werden. "Ich hoffe, dass nicht dem Opfer Beschränkungen seiner Verteidigungsfähigkeit auferlegt werden, sondern dem Aggressor", sagte er.
Russlands Präsident Wladimir Putin stehe dem Frieden in der Ukraine im Wege, sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot bei seiner Ankunft in Brüssel. "Die Ukrainer wollen keinerlei Kapitulation", fügte er hinzu. Der spanische Außenminister José Manuel Albares äußerte sich ähnlich. Ein Friedensplan für die Ukraine sei ohne die Ukraine und die Europäische Union nicht möglich, erklärte er. Ein solcher Plan müsse zudem die Existenz eines souveränen und demokratischen ukrainischen Staates garantieren, so Albares.
Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul erklärte, Voraussetzung für Friedensgespräche sei die Einbeziehung Kiews und Europas - und eine Waffenruhe. Es könne nur miteinander verhandelt werden, wenn Putin "seinen aggressiven Angriffskrieg gegen die Ukraine beendet, dass es zu einem Waffenstillstand kommt, ohne jede Vorbedingung", so Wadephul.
Kanzleramtschef Thorsten Frei zeigte sich irritiert über den angeblichen neuen US-Vorstoß. "Die ersten Nachrichten, die man dazu sieht, die sind durchaus verstörend", sagte der CDU-Politiker bei RTL und ntv. "Es mutet etwas an, als ob Putin damit Kriegsziele erreichen könnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat. Und das wäre sicherlich ein Ergebnis, das nicht akzeptabel wäre", sagte Frei............«
Es ist ja begrüßenswert, wenn über den Frieden verhandelt wird. Aber die Europäer begreifen immer nicht, dass über sie und nicht mit ihnen verhandelt wird.
Außerdem, wer sollte denn für die Europäer sprechen? Jeder für sich?
Und schon wieder werden Vorbedingungen gestellt.
Dummheit, Größenwahn oder warum?
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»Der angeblich zwischen den USA und Russland ausgehandelte Friedensplan für die Ukraine sorgt für Irritation bei den Europäern. Die EU-Außenbeauftragte Kallas stellt klar: Verhandelt werden könne nur gemeinsam.
Angesichts eines angeblichen neuen US-Friedensplans für die Ukraine hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas die Beteiligung Kiews und Brüssels angemahnt. "Damit jedweder Friedensplan funktioniert, müssen die Ukrainer und die Europäer an Bord sein", sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel zu Journalisten. Die Europäer begrüßten "jede Bemühung" für einen "langfristigen Frieden", betonte sie. In dem Konflikt gebe es "einen Angreifer und ein Opfer", sagte Kallas mit Blick auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine.
Auch der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski forderte, Europa müsse bei Friedensbemühungen konsultiert werden. "Ich hoffe, dass nicht dem Opfer Beschränkungen seiner Verteidigungsfähigkeit auferlegt werden, sondern dem Aggressor", sagte er.
Russlands Präsident Wladimir Putin stehe dem Frieden in der Ukraine im Wege, sagte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot bei seiner Ankunft in Brüssel. "Die Ukrainer wollen keinerlei Kapitulation", fügte er hinzu. Der spanische Außenminister José Manuel Albares äußerte sich ähnlich. Ein Friedensplan für die Ukraine sei ohne die Ukraine und die Europäische Union nicht möglich, erklärte er. Ein solcher Plan müsse zudem die Existenz eines souveränen und demokratischen ukrainischen Staates garantieren, so Albares.
Auch Bundesaußenminister Johann Wadephul erklärte, Voraussetzung für Friedensgespräche sei die Einbeziehung Kiews und Europas - und eine Waffenruhe. Es könne nur miteinander verhandelt werden, wenn Putin "seinen aggressiven Angriffskrieg gegen die Ukraine beendet, dass es zu einem Waffenstillstand kommt, ohne jede Vorbedingung", so Wadephul.
Kanzleramtschef Thorsten Frei zeigte sich irritiert über den angeblichen neuen US-Vorstoß. "Die ersten Nachrichten, die man dazu sieht, die sind durchaus verstörend", sagte der CDU-Politiker bei RTL und ntv. "Es mutet etwas an, als ob Putin damit Kriegsziele erreichen könnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat. Und das wäre sicherlich ein Ergebnis, das nicht akzeptabel wäre", sagte Frei............«
Es ist ja begrüßenswert, wenn über den Frieden verhandelt wird. Aber die Europäer begreifen immer nicht, dass über sie und nicht mit ihnen verhandelt wird.
Außerdem, wer sollte denn für die Europäer sprechen? Jeder für sich?
Und schon wieder werden Vorbedingungen gestellt.
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