BRD-Wirtschaft mit erneutem Rückgang. Autoindustrie verzeichnet deutliche Einschnitte bei Umsatz und Gewinn. Beschäftigte sollen zahlen
Deutschland verharrt in der Rezession und trotz angekündigter Steuergeschenke für Konzerne bleibt die Stimmung mies. Das Statistische Bundesamt meldete am Mittwoch einen erneuten Rückgang der BRD-Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres um 0,1 Prozent. Die Investitionen in Ausrüstungen und Bauten seien nach vorläufigen Erkenntnissen gegenüber dem ersten Quartal rückläufig gewesen, während die Ausgaben für den privaten wie auch staatlichen Konsum preis-, saison- und kalenderbereinigt stiegen. Im Vergleich zum Vorjahr blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2025 preisbereinigt auf demselben Niveau, so das Statistikamt.
Die Automobilindustrie strauchelt dabei besonders heftig. Ein Konzern nach dem anderen legt dieser Tage Zwischenbilanzen vor, die dramatische Einbrüche bei Umsätzen und Gewinnen verzeichnen. Bei Mercedes-Benz ist der Gewinn im zweiten Quartal um mehr als zwei Drittel zurückgegangen. Das Konzernergebnis sei in diesem Zeitraum gegenüber dem Vorjahr um 69 Prozent auf 957 Millionen Euro abgesackt, teilte der Autobauer mit. Als Folge des Zolldeals zwischen EU und USA rechnet Mercedes mit einer geringeren Ertragskraft als bisher in diesem Jahr, hieß es weiter.
Eigentlich fehlt mir jetzt Christian Lindner und sein Mantra: Der Markt regelt alles - Der Markt regelt alles - Der Markt regelt alles.
Ja, der Markt regelt alles und der Staat hat sich gefälligst rauszuhalten. Wir leben hier im freien Westen.
Auf den hat aber auch Lindner gepfiffen, wenn der Markt mal nicht alles geregelt. Da mussten sogar Unternehmen gerettet werden.
Und die Autobranche? Die durch eigene Versäumnisse ihre Zukunft verschlafen hat, so dass sie jetzt auf dem Markt keine Chancen mehr haben?
Da wird sie auch eine Lobbyistin und Hobbbywirtschaftsministerin Reiche nicht retten. So viel Geld kann die gar nicht ausschütten, wie gebraucht wird.
Auch hier wird gegen die selbst verursachte Absatzkrise vor allem bei E-Autos auf Kürzung und Produktionsverlagerung in Billiglohnländer gesetzt. Last but not least meldete die Volkswagentochter Porsche vergangene Woche einen Gewinneinbruch von 91 Prozent. Als Gründe nannte das Unternehmen unter anderem die US-Zölle und sinkende Gewinnspannen bei E-Autos. Nun soll es »schmerzhafte Einschnitte« geben: Bis 2029 will Finanzchef Jochen Breckner rund 3.900 Stellen streichen.
Ja, der Markt regelt alles. Manchmal anders als von Neoliberalen Kapitalisten beim Champagner gedacht.
Wie habe ich es früher mal auf einer Tagung einer IHK gehört: Lerne klagen ohne zu leiden - andersrum ist für die Doofen. Was haben die darüber gelacht.
Heute heulen sie. Aber privat haben die längst ausgesorgt. Es trifft immer die Anderen.
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BRD-Wirtschaft mit erneutem Rückgang. Autoindustrie verzeichnet deutliche Einschnitte bei Umsatz und Gewinn. Beschäftigte sollen zahlen
Deutschland verharrt in der Rezession und trotz angekündigter Steuergeschenke für Konzerne bleibt die Stimmung mies. Das Statistische Bundesamt meldete am Mittwoch einen erneuten Rückgang der BRD-Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres um 0,1 Prozent. Die Investitionen in Ausrüstungen und Bauten seien nach vorläufigen Erkenntnissen gegenüber dem ersten Quartal rückläufig gewesen, während die Ausgaben für den privaten wie auch staatlichen Konsum preis-, saison- und kalenderbereinigt stiegen. Im Vergleich zum Vorjahr blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2025 preisbereinigt auf demselben Niveau, so das Statistikamt.
Die Automobilindustrie strauchelt dabei besonders heftig. Ein Konzern nach dem anderen legt dieser Tage Zwischenbilanzen vor, die dramatische Einbrüche bei Umsätzen und Gewinnen verzeichnen. Bei Mercedes-Benz ist der Gewinn im zweiten Quartal um mehr als zwei Drittel zurückgegangen. Das Konzernergebnis sei in diesem Zeitraum gegenüber dem Vorjahr um 69 Prozent auf 957 Millionen Euro abgesackt, teilte der Autobauer mit. Als Folge des Zolldeals zwischen EU und USA rechnet Mercedes mit einer geringeren Ertragskraft als bisher in diesem Jahr, hieß es weiter.
Eigentlich fehlt mir jetzt Christian Lindner und sein Mantra: Der Markt regelt alles - Der Markt regelt alles - Der Markt regelt alles.
Ja, der Markt regelt alles und der Staat hat sich gefälligst rauszuhalten. Wir leben hier im freien Westen.
Auf den hat aber auch Lindner gepfiffen, wenn der Markt mal nicht alles geregelt. Da mussten sogar Unternehmen gerettet werden.
Und die Autobranche? Die durch eigene Versäumnisse ihre Zukunft verschlafen hat, so dass sie jetzt auf dem Markt keine Chancen mehr haben?
Da wird sie auch eine Lobbyistin und Hobbbywirtschaftsministerin Reiche nicht retten. So viel Geld kann die gar nicht ausschütten, wie gebraucht wird.
Auch hier wird gegen die selbst verursachte Absatzkrise vor allem bei E-Autos auf Kürzung und Produktionsverlagerung in Billiglohnländer gesetzt. Last but not least meldete die Volkswagentochter Porsche vergangene Woche einen Gewinneinbruch von 91 Prozent. Als Gründe nannte das Unternehmen unter anderem die US-Zölle und sinkende Gewinnspannen bei E-Autos. Nun soll es »schmerzhafte Einschnitte« geben: Bis 2029 will Finanzchef Jochen Breckner rund 3.900 Stellen streichen.
Ja, der Markt regelt alles. Manchmal anders als von Neoliberalen Kapitalisten beim Champagner gedacht.
Wie habe ich es früher mal auf einer Tagung einer IHK gehört: Lerne klagen ohne zu leiden - andersrum ist für die Doofen. Was haben die darüber gelacht.
Heute heulen sie. Aber privat haben die längst ausgesorgt. Es trifft immer die Anderen.
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