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Die Jagd nach den Nord-Stream-Saboteuren

Von Harvey11 Mittwoch 27.08.2025, 18:10

Die Nord-Stream-Ermittlungen sind weiter fortgeschritten als bislang bekannt. Fahnder haben nach Recherchen von ARD, SZ und Zeit nun Haftbefehle gegen sechs Ukrainer erwirkt. Es gibt weitere Hinweise auf staatliche Beteiligung.

»Am Anfang stand die blubbernde Ostsee. Luftbilder des dänischen Militärs zeigten am 26. September 2022 erstmals das schäumende Meer. Ein Foto, das seitdem sinnbildlich für den Anschlag rund 80 Meter unter der Meeresoberfläche steht. Knapp drei Jahre später haben nun deutsche Ermittler von Bundespolizei, Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesanwaltschaft nach gemeinsamen Recherchen von ARD, Süddeutsche Zeitung (SZ) und Die Zeit alle Personen identifiziert, die zu jenem Sabotagekommando gehört haben sollen, das für den Nord-Stream-Anschlag verantwortlich gemacht wird. Gegen sechs Personen, allesamt Ukrainer, liegen inzwischen Haftbefehle vor. Ein weiterer Beschuldigter könnte mittlerweile verstorben sein, nehmen Ermittler an. (...)
Die Ermittlungen erhärten den Verdacht, dass die Gruppe vom ukrainischen Staat unterstützt wurde. So reisten die Verdächtigen nach Informationen von ARD, SZ und Die Zeit mit echten ukrainischen Pässen durch Polen, die allerdings falsche Namen enthielten. Bereits im vergangenen Sommer war einer der Verdächtigen im Auto des ukrainischen Militärattachés aus Polen nach Kiew gebracht worden, möglicherweise, um einer Festnahme zu entgehen. Ukrainische Vertreter wiesen in den vergangenen Tagen erneut den Vorwurf einer staatlichen Beteiligung zurück. (...)
Die damalige Mannschaft der "Andromeda" soll den Ermittlungen zufolge zum Teil klare Bezüge zum ukrainischen Geheimdienst oder Militär besitzen. Ob der Anschlag damit tatsächliche eine staatliche ukrainische Aktion war, ist aus Sicht der Ermittler nicht erwiesen. Es wäre auch denkbar, dass es ein bezahltes Kommando von Spezialisten in fremdem Auftrag war. Allerdings gibt es Indizien, die auf eine große Nähe einiger Beschuldigter zum ukrainischen Staat hindeuten - und auf einen gewissen Patriotismus. So machte der vergangene Woche in Italien festgenommene Serhii K. mit der Hand den "Dreizack". Eine Geste, drei Finger ausgestreckt, die in der Ukraine oft als Symbol für den "Trysub" verwendet wird, den Dreizack, der als Nationalsymbol auf Flaggen und Wappen zu sehen ist. Serhii K. soll über zwei ukrainische Pässe verfügt haben, den Ermittlern sollen zudem Hinweise darüber vorliegen, dass er früher dem ukrainischen Inlandsgeheimdienst angehörte.

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So wie es aussieht, führt die Ukraine mit ihren Spenden auch noch einen Krieg gegen die Finanziers ihres Kriegs und ihres Staatshauhalts.
Das wäre aber sehr undankbar von dem kleinen Clown.
Ob er uns verrät wer der Auftraggeber war?


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