»Mit ihrer Ankündigung, die Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der Sozialversicherte beitragspflichtig sind, von 8.050 Euro im Monat auf 8.450 Euro anzuheben, hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Boulevardmedien entdecken mal wieder ihr Herz für die hart arbeitende Bevölkerung, die angeblich mittels höherer Beitragszahlungen geschröpft werden soll. Dabei müssten nur Menschen, deren monatliches Bruttogehalt den genannten Betrag überschreitet, sowie deren »Arbeitgeber« für den Mehrverdienst in die Sozialkassen einzahlen.
Zu fragen bleibt: Warum endet die Solidarität überhaupt an jener Stelle, an der sie beginnt, Spaß zu machen? Wer ein so hohes Monatseinkommen hat, weiß genau, dass er und seine Familienangehörigen sozial abgesichert sind. Warum kann dieser Besserverdienende denn nicht dazu beitragen, dass auch eine Verkäuferin und ein Lagerarbeiter, die viel weniger verdienen, aber vielleicht mehr leisten als er, im Alter gleichfalls eine auskömmliche Rente erhalten?.....«
Die Beitragsbemessungsgrenze, ab der für jeden verdienten Euro kleine Beiträge für die Sozialkassen mehr erhoben werden, kommen immer mal gerne zur Sprache, wenn man etwas Wind machen will.
Jetzt schüttelt sie die SPD. Aber nur wenig.
Eher ist zu erkennen, wie die beiden Bundesvorsitzenden der SPD getrennte Weg gehen. Bas will nach links ziehen, während Klingbeil Gerhard Schröder in höchsten Tönen lobt und von einer neuen Agenda schwärmt, was rechts sehr gut ankommt.
Früher hörte man oft das Totenglöckchen für die FDP schlagen.
Sollte Klingbeil Chef bleiben, dann wird sie für die SPD erklingen.
Was mir auffällt, das scheint Klingbeil nicht sehr zu stören.
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Entrüstung über Bas’ Ressortentwurf.
»Mit ihrer Ankündigung, die Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der Sozialversicherte beitragspflichtig sind, von 8.050 Euro im Monat auf 8.450 Euro anzuheben, hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Boulevardmedien entdecken mal wieder ihr Herz für die hart arbeitende Bevölkerung, die angeblich mittels höherer Beitragszahlungen geschröpft werden soll. Dabei müssten nur Menschen, deren monatliches Bruttogehalt den genannten Betrag überschreitet, sowie deren »Arbeitgeber« für den Mehrverdienst in die Sozialkassen einzahlen.
Zu fragen bleibt: Warum endet die Solidarität überhaupt an jener Stelle, an der sie beginnt, Spaß zu machen? Wer ein so hohes Monatseinkommen hat, weiß genau, dass er und seine Familienangehörigen sozial abgesichert sind. Warum kann dieser Besserverdienende denn nicht dazu beitragen, dass auch eine Verkäuferin und ein Lagerarbeiter, die viel weniger verdienen, aber vielleicht mehr leisten als er, im Alter gleichfalls eine auskömmliche Rente erhalten?.....«
Die Beitragsbemessungsgrenze, ab der für jeden verdienten Euro kleine Beiträge für die Sozialkassen mehr erhoben werden, kommen immer mal gerne zur Sprache, wenn man etwas Wind machen will.
Jetzt schüttelt sie die SPD. Aber nur wenig.
Eher ist zu erkennen, wie die beiden Bundesvorsitzenden der SPD getrennte Weg gehen. Bas will nach links ziehen, während Klingbeil Gerhard Schröder in höchsten Tönen lobt und von einer neuen Agenda schwärmt, was rechts sehr gut ankommt.
Früher hörte man oft das Totenglöckchen für die FDP schlagen.
Sollte Klingbeil Chef bleiben, dann wird sie für die SPD erklingen.
Was mir auffällt, das scheint Klingbeil nicht sehr zu stören.
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