Die Epstein-Akten und der Ärger von Trumps Unterstützern
Eigentlich versprach Trump, die Akten im Fall Epstein zu veröffentlichen. Doch das Justizministerium sieht das anders. Zum Ärger der Unterstützer Trumps. Jetzt kommt auch Kritik von einem der wichtigsten Republikaner.
Donald Trump hatte im Wahlkampf die Behauptung verbreitet, hochrangige Politiker und Geschäftsleute hätten als Kunden von Jeffrey Epstein Minderjährige missbraucht und er, Trump, werde als Präsident alles öffentlich machen.
Das war eine von Trumps großmäuligen Lügen.
Und jetzt schweigt er.
Das Justizministerium werde aber keine neuen Dokumente zum Fall Epstein veröffentlichen, weil es schlicht keine gebe, erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt in der vergangenen Woche. Manches Material werde zwar zurückgehalten, weil es zu grausam für eine Veröffentlichung sei. Eine angebliche "Kundenliste" aus Epsteins Netzwerk des Kindesmissbrauchs sei aber nicht darunter, beteuert die US-Regierung.
Das könnte jetzt aber Trump schwer auf die Füße fallen.
Der Fall Epstein wird zur nächsten Zerreißprobe zwischen der Regierung Trump und ihrem politischen Fundament - der Bewegung "Make American Great Again" (MAGA).
Davor warnt auch der konservative Kommentator Tucker Carlson im Podcast mit seiner Kollegin Alex Clark: Wenn Trump als Vertuscher der Verbrechen der Mächtigen erscheint, wäre es das Ende seiner Bewegung. Die Schuld dafür, so Carlson, sehe er bei Generalstaatsanwältin Pam Bondi. Sie habe nach der Wahl den falschen Eindruck erweckt, tatsächlich im Besitz Tausender Videoaufnahmen von Epstein und seinen Geschäftspartnern zu sein.
Es werden weiter die Veröffentlichung aller Akten gefordert und es ist nur logisch, dass auch Elon Musk die politische Stimmung mit einer Reihe von Online-Postings zum Thema weiter am Kochen hält.
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Die Epstein-Akten und der Ärger von Trumps Unterstützern
Eigentlich versprach Trump, die Akten im Fall Epstein zu veröffentlichen. Doch das Justizministerium sieht das anders. Zum Ärger der Unterstützer Trumps. Jetzt kommt auch Kritik von einem der wichtigsten Republikaner.
Donald Trump hatte im Wahlkampf die Behauptung verbreitet, hochrangige Politiker und Geschäftsleute hätten als Kunden von Jeffrey Epstein Minderjährige missbraucht und er, Trump, werde als Präsident alles öffentlich machen.
Das war eine von Trumps großmäuligen Lügen.
Und jetzt schweigt er.
Das Justizministerium werde aber keine neuen Dokumente zum Fall Epstein veröffentlichen, weil es schlicht keine gebe, erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt in der vergangenen Woche. Manches Material werde zwar zurückgehalten, weil es zu grausam für eine Veröffentlichung sei. Eine angebliche "Kundenliste" aus Epsteins Netzwerk des Kindesmissbrauchs sei aber nicht darunter, beteuert die US-Regierung.
Das könnte jetzt aber Trump schwer auf die Füße fallen.
Der Fall Epstein wird zur nächsten Zerreißprobe zwischen der Regierung Trump und ihrem politischen Fundament - der Bewegung "Make American Great Again" (MAGA).
Davor warnt auch der konservative Kommentator Tucker Carlson im Podcast mit seiner Kollegin Alex Clark: Wenn Trump als Vertuscher der Verbrechen der Mächtigen erscheint, wäre es das Ende seiner Bewegung. Die Schuld dafür, so Carlson, sehe er bei Generalstaatsanwältin Pam Bondi. Sie habe nach der Wahl den falschen Eindruck erweckt, tatsächlich im Besitz Tausender Videoaufnahmen von Epstein und seinen Geschäftspartnern zu sein.
Es werden weiter die Veröffentlichung aller Akten gefordert und es ist nur logisch, dass auch Elon Musk die politische Stimmung mit einer Reihe von Online-Postings zum Thema weiter am Kochen hält.
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