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Die einzige Weltmacht

Von Harvey11 Samstag 14.09.2024, 14:00

1997 schrieb Zbigniew Brzezinski sein Buch „Die einzige Weltmacht“. Auch er hob darin die Bedeutung der Ukraine für Russland und auch für die USA hervor.
Schon immer war und ist es ein ganz wesentliches Ziel der Außenpolitik der USA zu verhindern, dass Deutschland und Russland kooperieren. Denn das wäre der wirtschaftliche Ruin der USA. Verlockend wäre natürlich auch ein Zutritt zu Russlands Bodenschätzen und deren Ausbeutung. Da Russland unmöglich eine US-amerikanische Kolonie werden kann muss eben ein Krieg her. Die Ukraine nimmt in diesen Plänen eine Schlüsselstellung ein und sie wurde dafür in Stellung gebracht.
Brzezinski erwähnt in seinem Buch, dass die Voraussetzung für eine globale Vormachtstellung die Dominanz auf dem ganzen eurasischen Kontinent ist. Denn das sei der mit Abstand der größte Kontinent, auf dem 75 Prozent der Weltbevölkerung leben und in dessen Boden sich drei Viertel der bekannten Energievorkommen befinden. Dazu kommen noch andere natürliche Reichtümer.
Auf Grund der Größe des Kontinents sieht Brzezinski als die Lösung in der endgültigen Zerstörung Russlands durch seine territoriale Aufspaltung. Er sieht die Beherrschung der Ukraine und des Schwarzen Meer als Schlüssel zur Erreichung des Ziels.
Die Entfernung der USA von Eurasien kompliziert die Beherrschung „ihres“ Kontinents etwas und so brauchen die Machthaber in Washington abhängige Statthalter in der Nähe. Dafür bieten sich Israel und die EU an. Die treusten Vasallen der EU erfüllen ihre Rolle mit Vergnügen, auch wenn sie dafür draufzahlen müssen. Die befohlenen Sanktionen gegen Russland schwächen sie schon jetzt. Dazu kommt noch die auferlegte Übernahme der Kosten der Ukraine-Aktion.
In der UN-Charta steht: "Sicherheit ist unteilbar, und die Sicherheit jedes Teilnehmerstaates ist untrennbar mit der aller anderen verbunden."
Pfeift drauf, es geht ja nicht um die Sicherheit, es geht ums Geschäft.
Darum immer mehr Raketen ins Land, immer mehr Soldaten und immer mehr Manöver.
Die meisten Politiker der EU wollen in ihrer Vasallentreue nicht erkennen, dass ihre Länder im großen Plan der USA, Russland zu besiegen, nur Opfertiere sind, wie die Ukraine selbst.
Zbigniew Brzezinski schrieb ein Buch, in dem man das alles lesen kann. Und was fehlt, dass passiert gerade ganz offen. Natürlich hat danach wieder keiner etwas gewusst.

Ich erwähne nochmal den italienischen Philosoph und Diplomat Niccolò Machiavelli (1469-1527):
„Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Stifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.“

Im Westen liest man das Buch vielleicht, will aber nicht verstehen. Zu vermuten ist aber, dass sie nicht verstehen dürfen. Ganz sicher aber dürfen sie und die angeschlossenen Medienanstalten darüber nicht reden.
In Russland und in China aber wird gelesen und verstanden.

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