Von Feierabend-Mitglied
Mittwoch 18.02.2026, 12:46 – geändert Donnerstag 19.02.2026, 13:32
Frauen sollen eingeschränkt werden:
In Programmen und Positionspapieren betont die AfD ein „traditionelles“ Familienmodell (Vater arbeitet, Mutter betreut Kinder) und lehnt eine umfassende Gleichstellungspolitik und Frauenquoten ab.
Abtreibung:
Die Forderung, Abtreibungen stark einzuschränken, steht im aktuellen Entwurf des AfD‑Wahlprogramms für die Bundestagswahl 2025.
- Im Programmentwurf wird eine „**Willkommenskultur** für Kinder“ gefordert, und es heißt, Schwangerschaftsabbrüche müssten „die absolute Ausnahme“ bleiben und nur noch „bei kriminologischer oder medizinischer Indikation“ erlaubt sein, also z.B. nach Vergewaltigung oder bei Gefahr für die Gesundheit der Schwangeren. [zeit](www.zeit.de/ ... /wahlprogramm-afd-schwangerschaftsabbrueche-kritik)
- Medien zitieren den Entwurf wörtlich: „Beim sorgfältigen Abwägen der Interessen muss Abtreibung die absolute Ausnahme bleiben, z.B. bei kriminologischer oder medizinischer Indikation.“ [n-tv](
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- Daraus folgt politisch, dass die AfD die heute straffreie Beratungslösung in den ersten zwölf Wochen faktisch abschaffen und Abbrüche nur noch in wenigen Ausnahmefällen zulassen will. [deutschlandfunk](
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Fazit
Wie dumm kann jemand sein, der freiwillig auf die Hälfte der Intelligenzkapazität eines Volkes verzichten will?
nurmalsonachtrag
Es gibt einen klar nachweisbaren Zusammenhang: Länder, in denen Frauen mehr Rechte und tatsächliche Gleichstellung haben, sind im Schnitt wirtschaftlich erfolgreicher – und umgekehrt fördert wirtschaftliche Entwicklung oft auch die Durchsetzung von Frauenrechten.
Was die Forschung zeigt.
Internationale Organisationen wie IWF, Weltbank, OECD und EU-Institutionen kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass mehr Geschlechtergleichstellung das Wirtschaftswachstum messbar erhöht.
Studien für die EU schätzen, dass bessere Gleichstellung das BIP pro Kopf bis 2050 um bis zu rund 10 % steigern kann.
Die Weltbank weist darauf hin, dass der Abbau geschlechtsspezifischer Barrieren bei Arbeit und Unternehmertum das weltweite BIP um mehr als 20 % erhöhen könnte.
Warum Frauenrechte Wachstum fördern
Bessere Nutzung von Talenten: Wenn Frauen Zugang zu Bildung, Berufen und Führungspositionen haben, steigt die Produktivität, weil mehr qualifizierte Menschen in passenden Jobs arbeiten.
Mehr Erwerbsbeteiligung: Gleiche Rechte beim Arbeitsmarkt, Eigentum und Unternehmertum vergrößern das Arbeitsangebot und die Zahl der Unternehmen, was das BIP erhöht.
Innovativere Unternehmen: Untersuchungen zeigen, dass gemischte Führungsteams und frauengeführte Unternehmen oft bessere Ergebnisse erzielen, z. B. bei Profitabilität, Stabilität und nachhaltigen Investitionen.
Besserer Humankapitalaufbau: Historische Studien für Europa zeigen, dass Regionen mit mehr weiblicher Autonomie (z.B. spätere Heirat, mehr Bildung) langfristig höhere Bildungsniveaus und schnelleres Wachstum erreichten.
Henne-oder-Ei-Frage
Reiche Länder leisten sich häufig eher umfassende Frauenrechte, aber es gibt auch deutliche Hinweise, dass die Ausweitung dieser Rechte selbst ein Wachstumstreiber ist.
Die Forschung spricht deshalb von einer Wechselbeziehung: Wirtschaftliche Entwicklung erleichtert Gleichstellung, und Gleichstellung wiederum beschleunigt wirtschaftliche Entwicklung.
Beispielhafte Effekte in Zahlen
Analysen des IWF zufolge könnte mehr Gleichstellung auf Arbeitsmärkten in Schwellen- und Entwicklungsländern das BIP um fast 8 % erhöhen; bei vollständiger Schließung der Genderlücke wäre sogar ein Plus von rund 23 % möglich.
Für die EU zeigen Modellrechnungen, dass selbst „langsame“ Fortschritte bei der Gleichstellung das BIP bis 2050 um etwa 1,5–2,2 % pro Kopf erhöhen können, bei stärkerer Gleichstellung sogar deutlich mehr.
Fazit in einem Satz
Je umfassender Frauenrechte verwirklicht sind – insbesondere bei Bildung, Arbeit, Eigentum und politischer Teilhabe – desto größer sind die Chancen auf dauerhaft höheres Wachstum und Wohlstand in einem Land.
Frauen sollen eingeschränkt werden:
In Programmen und Positionspapieren betont die AfD ein „traditionelles“ Familienmodell (Vater arbeitet, Mutter betreut Kinder) und lehnt eine umfassende Gleichstellungspolitik und Frauenquoten ab.
Abtreibung:
Die Forderung, Abtreibungen stark einzuschränken, steht im aktuellen Entwurf des AfD‑Wahlprogramms für die Bundestagswahl 2025.
- Im Programmentwurf wird eine „**Willkommenskultur** für Kinder“ gefordert, und es heißt, Schwangerschaftsabbrüche müssten „die absolute Ausnahme“ bleiben und nur noch „bei kriminologischer oder medizinischer Indikation“ erlaubt sein, also z.B. nach Vergewaltigung oder bei Gefahr für die Gesundheit der Schwangeren. [zeit](www.zeit.de/ ... /wahlprogramm-afd-schwangerschaftsabbrueche-kritik)
- Medien zitieren den Entwurf wörtlich: „Beim sorgfältigen Abwägen der Interessen muss Abtreibung die absolute Ausnahme bleiben, z.B. bei kriminologischer oder medizinischer Indikation.“ [n-tv](
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- Daraus folgt politisch, dass die AfD die heute straffreie Beratungslösung in den ersten zwölf Wochen faktisch abschaffen und Abbrüche nur noch in wenigen Ausnahmefällen zulassen will. [deutschlandfunk](
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Wenn du die Formulierung im Original nachlesen willst, findest du sie auf der betreffenden Seite des AfD‑Programmentwurfs, aus dem u.a. ZEIT, Tagesspiegel, stern und RTL/n‑tv zitieren. [stern](www.stern.de/ ... /wahlprogramm--afd-will-abtreibungen-weitestgehend-einschraenken-35267748.html)
Fazit
Wie dumm kann jemand sein, der freiwillig auf die Hälfte der Intelligenzkapazität eines Volkes verzichten will?
nurmalsonachtrag
Es gibt einen klar nachweisbaren Zusammenhang: Länder, in denen Frauen mehr Rechte und tatsächliche Gleichstellung haben, sind im Schnitt wirtschaftlich erfolgreicher – und umgekehrt fördert wirtschaftliche Entwicklung oft auch die Durchsetzung von Frauenrechten.
Was die Forschung zeigt.
Internationale Organisationen wie IWF, Weltbank, OECD und EU-Institutionen kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass mehr Geschlechtergleichstellung das Wirtschaftswachstum messbar erhöht.
Studien für die EU schätzen, dass bessere Gleichstellung das BIP pro Kopf bis 2050 um bis zu rund 10 % steigern kann.
Die Weltbank weist darauf hin, dass der Abbau geschlechtsspezifischer Barrieren bei Arbeit und Unternehmertum das weltweite BIP um mehr als 20 % erhöhen könnte.
Warum Frauenrechte Wachstum fördern
Bessere Nutzung von Talenten: Wenn Frauen Zugang zu Bildung, Berufen und Führungspositionen haben, steigt die Produktivität, weil mehr qualifizierte Menschen in passenden Jobs arbeiten.
Mehr Erwerbsbeteiligung: Gleiche Rechte beim Arbeitsmarkt, Eigentum und Unternehmertum vergrößern das Arbeitsangebot und die Zahl der Unternehmen, was das BIP erhöht.
Innovativere Unternehmen: Untersuchungen zeigen, dass gemischte Führungsteams und frauengeführte Unternehmen oft bessere Ergebnisse erzielen, z. B. bei Profitabilität, Stabilität und nachhaltigen Investitionen.
Besserer Humankapitalaufbau: Historische Studien für Europa zeigen, dass Regionen mit mehr weiblicher Autonomie (z.B. spätere Heirat, mehr Bildung) langfristig höhere Bildungsniveaus und schnelleres Wachstum erreichten.
Henne-oder-Ei-Frage
Reiche Länder leisten sich häufig eher umfassende Frauenrechte, aber es gibt auch deutliche Hinweise, dass die Ausweitung dieser Rechte selbst ein Wachstumstreiber ist.
Die Forschung spricht deshalb von einer Wechselbeziehung: Wirtschaftliche Entwicklung erleichtert Gleichstellung, und Gleichstellung wiederum beschleunigt wirtschaftliche Entwicklung.
Beispielhafte Effekte in Zahlen
Analysen des IWF zufolge könnte mehr Gleichstellung auf Arbeitsmärkten in Schwellen- und Entwicklungsländern das BIP um fast 8 % erhöhen; bei vollständiger Schließung der Genderlücke wäre sogar ein Plus von rund 23 % möglich.
Für die EU zeigen Modellrechnungen, dass selbst „langsame“ Fortschritte bei der Gleichstellung das BIP bis 2050 um etwa 1,5–2,2 % pro Kopf erhöhen können, bei stärkerer Gleichstellung sogar deutlich mehr.
Fazit in einem Satz
Je umfassender Frauenrechte verwirklicht sind – insbesondere bei Bildung, Arbeit, Eigentum und politischer Teilhabe – desto größer sind die Chancen auf dauerhaft höheres Wachstum und Wohlstand in einem Land.