Während Union und SPD Koalitionsverhandlungen führen, legt die Rechtsaußenpartei in Umfragen weiter zu
Wie zu erwarten war, hat die Strategie der bürgerlich-demokratischen Parteien, den Bundestagswahlkampf auf dem Rücken von Geflüchteten zu bestreiten, nur eine Partei stark gemacht: die AfD. Eine am Sonnabend publizierte Umfrage von INSA im Auftrag des Boulevardblattes Bild sieht die Rechtsaußenpartei erstmals gleichauf mit CDU/CSU an der Spitze, jeweils mit 24 Prozent. Im Vergleich zu den Wahlergebnissen vor sechs Wochen hat die Union damit 4,5 Prozent verloren, die AfD 3,2 Prozent gewonnen. Auch wenn bei INSA-Umfragen wegen einer gewissen Nähe des Instituts zur AfD Skepsis angebracht ist, verfehlten die Zahlen ihre Wirkung nicht: Unionspolitiker forderten mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD, die am Sonnabend fortgesetzt wurden, einen »echten Politikwechsel«.
In der Migration müsse »wieder Recht und Ordnung herrschen«.
Ähnlich lautete ein Spruch von der NP Sicherheit durch Recht und Ordnung.
Diesen Satz hat aber der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß rausgehauen. Man könnte fast meinen, er zeigt seine geistigen Wurzeln.
Unterdessen äußerte sich Manfred Güllner, Chef des Forsa-Instituts, in einer aktuellen Analyse kritisch zum designierten Bundeskanzler Friedrich Merz. Dieser sei »kein Zugpferd für die Union« gewesen und verstärke »auch nach der Wahl zunehmend die Zweifel an seiner Kanzlerfähigkeit«, zitierte AFP den Meinungsforscher aus der Analyse, die der Nachrichtenagentur vorlag. Könne der CDU-Chef diese Zweifel nicht ausräumen, »könnte die AfD schon bald und nicht erst 2029 zur stärksten politischen Kraft im Land werden«, so Güllner.
Abgeordnete wie Ploß könnten das begrüßen.
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Während Union und SPD Koalitionsverhandlungen führen, legt die Rechtsaußenpartei in Umfragen weiter zu
Sicherheit durch Recht und Ordnung.
Wie zu erwarten war, hat die Strategie der bürgerlich-demokratischen Parteien, den Bundestagswahlkampf auf dem Rücken von Geflüchteten zu bestreiten, nur eine Partei stark gemacht: die AfD. Eine am Sonnabend publizierte Umfrage von INSA im Auftrag des Boulevardblattes Bild sieht die Rechtsaußenpartei erstmals gleichauf mit CDU/CSU an der Spitze, jeweils mit 24 Prozent. Im Vergleich zu den Wahlergebnissen vor sechs Wochen hat die Union damit 4,5 Prozent verloren, die AfD 3,2 Prozent gewonnen. Auch wenn bei INSA-Umfragen wegen einer gewissen Nähe des Instituts zur AfD Skepsis angebracht ist, verfehlten die Zahlen ihre Wirkung nicht: Unionspolitiker forderten mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD, die am Sonnabend fortgesetzt wurden, einen »echten Politikwechsel«.
In der Migration müsse »wieder Recht und Ordnung herrschen«.
Ähnlich lautete ein Spruch von der NP
Diesen Satz hat aber der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß rausgehauen. Man könnte fast meinen, er zeigt seine geistigen Wurzeln.
Unterdessen äußerte sich Manfred Güllner, Chef des Forsa-Instituts, in einer aktuellen Analyse kritisch zum designierten Bundeskanzler Friedrich Merz. Dieser sei »kein Zugpferd für die Union« gewesen und verstärke »auch nach der Wahl zunehmend die Zweifel an seiner Kanzlerfähigkeit«, zitierte AFP den Meinungsforscher aus der Analyse, die der Nachrichtenagentur vorlag. Könne der CDU-Chef diese Zweifel nicht ausräumen, »könnte die AfD schon bald und nicht erst 2029 zur stärksten politischen Kraft im Land werden«, so Güllner.
Abgeordnete wie Ploß könnten das begrüßen.
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