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Deutschland

Von Botschafter Dienstag 03.09.2024, 08:27

Die Demokratie in Deutschland festigen

Ich analysiere und werte die beiden Landtagswahlen im Osten 2024 wie folgt: Die Wahlen im Osten sind vor allem vom Grundsatz her eine Abrechnung mit der derzeitigen Ampelregierung und der Themen „Migration“ und „Frieden“, speziell auf die Ukraine und dem Nahen Osten bezogen – dazu kommt das Verhalten der Koalitionäre, welches in dieser strittigen Form die Menschen ablehnen. Es sind zentrale Aspekte und sie bilden ein Konglomerat aus Migration, Unsicherheit und vor allem Unzufriedenheit mit der derzeitigen Bundesregierung, die dringend abgelöst und erneuert werden müsste (auch zurückliegend auf Merkel bezogen). Sarah Wagenknecht wird wohl zukünftig im Osten – neben der AfD und Alice Weidel – die erste Geige spielen und die Fäden immer mehr auf sich ziehen. Deutschland könnte sich zum zweiten Mal spalten, wenn nicht gegen diesen negativen Trend gesteuert wird.
Fakt: „Wir leben in einer Demokratie“!
Und das hört man oft und immer wieder und soll heißen, dass die Menschen in unserem Staat „Gott sei Dank“ in Freiheit schon seit rd. 80 Jahren leben – und alle dürfen ihre Meinung frei sagen. Die Gesetze in einer Demokratie gelten für alle Menschen und alle Bürger – und auch der Staat muss sich an sie halten – und in freien Wahlen entscheiden die Staatsbürger, von wem sie regiert werden wollen.
Es gibt unterschiedliche Parteien, die ihre Vorstellungen in sogenannten Parteiprogrammen kundtun. In einer Demokratie wählen die Bürger/innen Personen und Parteien, von denen sie eine bestimmte Zeit lang regiert werden wollen. Und wenn die Regierung ihre Arbeit schlecht macht, kann das Volk bei der nächsten Wahl eine andere Regierung wählen.
Wenn man sich diese Grundregel verinnerlicht, müsste und sollte man die aktuellen Wahlergebnisse im Osten zur Kenntnis nehmen und zum konstruktiven Aufbau und Wohl von Deutschland schlicht und einfach umsetzen – und nicht lange dem Wahlausgang nachjammern, denn die Mehrheit der jeweiligen Landesbürger haben das so gewollt und letztlich auch entschieden.
Man kann die AfD – und auch andere Parteien – nicht ausklammern, denn sie gehören zu dem „Demokratie-System“ von Deutschland dazu und sind nicht verboten!
So sehe ich das.
Und ein Sprichwort sagt, es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird – und auch eine A. Weidel und S. Wagenknecht (und wie die temporären Polit-Köpfe z. Zt. auch alle heißen mögen) kochen auch nur mit Wasser und sind ohne die Staatsbürger schlicht und einfach machtlos!

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