Deutsche Soldaten als Berater in Kiew: Das politisch heikle Militär-Geheimnis der Nato
Hoher Gast am Montag in der „Lucius D. Clay“-Kaserne in Wiesbaden: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besuchte dort den Stab der Nato-Mission „Nato Security Assistance and Training for Ukraine“ (NSATU). Über diese koordiniert das Militärbündnis seit September die Ausbildung und Waffenhilfe des Westens für die Ukraine. Insgesamt 700 Militärangehörige sind daran beteiligt, Deutschland stellt 44 Soldaten, darunter Zwei-Sterne-General Hartmut Renk als stellvertretenden Missions-Kommandeur.
Ein starker Kontrast zur internen Stimmung zwischen der Militärallianz und der Bundesregierung vor nur ein paar Wochen. Denn wegen der NSATU-Mission war es zwischen der Nato und Berlin zu einem Streit gekommen, der bislang geheim geblieben ist. Der Grund: Das, was offenbar über Wochen hinter den Kulissen der Nato passiert war, birgt für Deutschland politischen Sprengstoff.
So waren nach Recherchen von Business Insider über Monate Nato-Soldaten in Kiew stationiert. Unter ihnen befanden sich mehrere Soldaten der Bundeswehr. Ihr Auftrag: die Verbindung zur Militärallianz halten und die ukrainische Regierung bei der Militärausbildung und der Koordination von Waffenlieferungen beraten. Das bestätigen uns sowohl hochrangige Nato- als auch Bundeswehr-Angehörige. Offiziell will sich niemand dazu äußern. (business insider 18.10.2024)
Deutsche Soldaten als Berater in Kiew: Das politisch heikle Militär-Geheimnis der Nato
Hoher Gast am Montag in der „Lucius D. Clay“-Kaserne in Wiesbaden: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) besuchte dort den Stab der Nato-Mission „Nato Security Assistance and Training for Ukraine“ (NSATU). Über diese koordiniert das Militärbündnis seit September die Ausbildung und Waffenhilfe des Westens für die Ukraine. Insgesamt 700 Militärangehörige sind daran beteiligt, Deutschland stellt 44 Soldaten, darunter Zwei-Sterne-General Hartmut Renk als stellvertretenden Missions-Kommandeur.
Ein starker Kontrast zur internen Stimmung zwischen der Militärallianz und der Bundesregierung vor nur ein paar Wochen. Denn wegen der NSATU-Mission war es zwischen der Nato und Berlin zu einem Streit gekommen, der bislang geheim geblieben ist. Der Grund: Das, was offenbar über Wochen hinter den Kulissen der Nato passiert war, birgt für Deutschland politischen Sprengstoff.
So waren nach Recherchen von Business Insider über Monate Nato-Soldaten in Kiew stationiert. Unter ihnen befanden sich mehrere Soldaten der Bundeswehr. Ihr Auftrag: die Verbindung zur Militärallianz halten und die ukrainische Regierung bei der Militärausbildung und der Koordination von Waffenlieferungen beraten. Das bestätigen uns sowohl hochrangige Nato- als auch Bundeswehr-Angehörige. Offiziell will sich niemand dazu äußern. (business insider 18.10.2024)