Alles muss digital werden: Schulen, Behörden, Gesundheit, Kirche. »Bits and Bytes« lautet das Credo der neoliberalen Moderne. Nur eine macht nicht mit: die Deutsche Bahn! Nach einem Bericht des Südwestrundfunks (SWR) vom Freitag wolle der Staatskonzern die »Digitalisierung von Zugstrecken in Deutschland stoppen«. Das gehe aus internen Plänen der Netzgesellschaft Infra-GO hervor, deren Existenz die Verkehrsminister der Länder von Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein dem Sender bestätigt haben. Grund dafür ist nicht Ketzerei, sondern ein sehr weltliches Motiv. Die Verantwortlichen hätten festgestellt, dass die neue Stellwerktechnik »zu teuer sein könnte und der Ausbau zu viel Personal binden würde«, zitierte der Sender einen Insider. Kaputte Anlagen wolle man deshalb durch »bewährte Technik der 90er Jahre ersetzen«.
Das klingt so wie bei den deutschen Autowerken.
Die Verbrenner funktionieren schon seit langer Zeit, warum also umsteigen?
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Das klingt so wie bei den deutschen Autowerken.
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