Der Streit um die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf war wohl das Ergebnis einer rechten Kampagne. Wie geht es jetzt weiter?
Der Protest gegen die geplante Wahl der Jura-Professorin Frauke Brosius-Gersdorf war offensichtlich das Ergebnis einer Kampagne rechter Medien gegen die Potsdamer Wissenschaftlerin. Der Thinktank polisphere hat dazu nach eigenen Angaben mehr als 40 000 Posts auf der Social-Media-Plattform X ausgewertet und ist dabei zu dem Schluss gekommen, dass sich der Proteststurm gegen Brosius-Gersdorf nach Veröffentlichungen in rechtskonservativen Online-Magazinen wie „Apollo News“, „Nius“ und „Tichys Einblick“ aufbaute.
Zusätzlich soll der Verein 1000plus.net in zahlreichen E-Mails an Unionsabgeordnete gegen die Wahl der Wissenschaftlerin mobilisiert haben. Das berichtet der Focus. Der Verein ist ideologisch rechtskonservativ und gilt laut Focus als AfD-nah. Auch der Politikberater Johannes Hillje geht von einem inszenierten Protest aus. „Es riecht stark nach einer Kampagne auf dem Rücken der demokratischen Institutionen“, sagte er gegenüber der Frankfurter Rundschau.
So sieht es aus. Erst wollte man, dann plötzlich nicht mehr.
Da könnte man sich schon fragen, wie sehr die AfD die Union schon steuert.
„Auch die maßgeblichen Entscheidungsträger von CDU und CSU haben zunächst ja keinerlei Kritik geäußert – das fing erst an, als über das Netz aufs Übelste polarisiert wurde.“
Währenddessen schleudert die SPD. Was tun?
Die Politik von Union und SPD hat die Lage geschaffen, in der sie nun stecken. Sie haben wissentlich eine Partei groß gemacht, an deren Wachsen Spender ein Interesse haben.
Der Streit um die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf war wohl das Ergebnis einer rechten Kampagne. Wie geht es jetzt weiter?
Der Protest gegen die geplante Wahl der Jura-Professorin Frauke Brosius-Gersdorf war offensichtlich das Ergebnis einer Kampagne rechter Medien gegen die Potsdamer Wissenschaftlerin. Der Thinktank polisphere hat dazu nach eigenen Angaben mehr als 40 000 Posts auf der Social-Media-Plattform X ausgewertet und ist dabei zu dem Schluss gekommen, dass sich der Proteststurm gegen Brosius-Gersdorf nach Veröffentlichungen in rechtskonservativen Online-Magazinen wie „Apollo News“, „Nius“ und „Tichys Einblick“ aufbaute.
Zusätzlich soll der Verein 1000plus.net in zahlreichen E-Mails an Unionsabgeordnete gegen die Wahl der Wissenschaftlerin mobilisiert haben. Das berichtet der Focus. Der Verein ist ideologisch rechtskonservativ und gilt laut Focus als AfD-nah. Auch der Politikberater Johannes Hillje geht von einem inszenierten Protest aus. „Es riecht stark nach einer Kampagne auf dem Rücken der demokratischen Institutionen“, sagte er gegenüber der Frankfurter Rundschau.
So sieht es aus. Erst wollte man, dann plötzlich nicht mehr.
Da könnte man sich schon fragen, wie sehr die AfD die Union schon steuert.
„Auch die maßgeblichen Entscheidungsträger von CDU und CSU haben zunächst ja keinerlei Kritik geäußert – das fing erst an, als über das Netz aufs Übelste polarisiert wurde.“
Währenddessen schleudert die SPD. Was tun?
Die Politik von Union und SPD hat die Lage geschaffen, in der sie nun stecken. Sie haben wissentlich eine Partei groß gemacht, an deren Wachsen Spender ein Interesse haben.
MSN
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