Die Merz-Regierung will Waffensysteme für Hunderte Milliarden Euro beschaffen. Das ist auch ein Konjunkturpaket für Rheinmetall und Co
»Die deutsche Bourgeoisie möchte wieder einmal »die stärkste konventionelle Armee Europas« haben. Die entsprechende Ansage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Mai dieses Jahres war nicht überraschend. Schon seit der damalige US-Präsident Barack Obama im Jahre 2011 den »Schwenk nach Asien« (Pivot to Asia) ausgerufen hatte, war abzusehen, dass die USA früher oder später Truppenteile aus Europa abziehen und auf den »indopazifischen« Schauplatz verlegen werden, um sie gegen die Volksrepublik China in Stellung zu bringen. Auch der gegenwärtige Aufmarsch der US-Marine vor der venezolanischen Küste muss in diesem Zusammenhang betrachtet werden.
Es war dementsprechend auch klar – und deutsche Politiker und Militärs betonen das immer wieder –, dass die BRD im Rahmen der NATO-internen Arbeitsteilung »mehr Verantwortung in Europa« übernehmen muss. Die Bundeswehr – in den vergangenen Jahrzehnten zu einer reinen Interventions- und Besatzungstruppe im Gefolge der USA verkommen – soll wieder in die Lage versetzt werden, es mit einem technologisch ebenbürtigen Gegner aufnehmen zu können: Russland.
Dazu braucht es – neben Personal – massenhaft neues Großgerät. Das Springer-Portal Politico durfte einen Blick auf den »Wunschzettel« der Bundeswehr werfen. Das 39seitige Papier – den Angaben zufolge eine Planungsübersicht über Rüstungskäufe, die im Haushalt 2026 konkretisiert werden sollen – listet demnach ungefähr 320 Beschaffungsprojekte in Höhe von rund 377 Milliarden Euro für alle Teilstreitkräfte auf: für Heer, Marine, Luftwaffe (samt dem ihr unterstellten Weltraumkommando) und die Cybertruppe..........«
Hunderte Milliarden? Wie hoch werden die Preise noch steigen?
Wie man es von öffentlichen Aufträgen kennt können die sich schnell mal verdoppeln.
Aber Putin gibt uns ja die Zeit. Und wer das Geld?
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Die Merz-Regierung will Waffensysteme für Hunderte Milliarden Euro beschaffen. Das ist auch ein Konjunkturpaket für Rheinmetall und Co
»Die deutsche Bourgeoisie möchte wieder einmal »die stärkste konventionelle Armee Europas« haben. Die entsprechende Ansage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Mai dieses Jahres war nicht überraschend. Schon seit der damalige US-Präsident Barack Obama im Jahre 2011 den »Schwenk nach Asien« (Pivot to Asia) ausgerufen hatte, war abzusehen, dass die USA früher oder später Truppenteile aus Europa abziehen und auf den »indopazifischen« Schauplatz verlegen werden, um sie gegen die Volksrepublik China in Stellung zu bringen. Auch der gegenwärtige Aufmarsch der US-Marine vor der venezolanischen Küste muss in diesem Zusammenhang betrachtet werden.
Es war dementsprechend auch klar – und deutsche Politiker und Militärs betonen das immer wieder –, dass die BRD im Rahmen der NATO-internen Arbeitsteilung »mehr Verantwortung in Europa« übernehmen muss. Die Bundeswehr – in den vergangenen Jahrzehnten zu einer reinen Interventions- und Besatzungstruppe im Gefolge der USA verkommen – soll wieder in die Lage versetzt werden, es mit einem technologisch ebenbürtigen Gegner aufnehmen zu können: Russland.
Dazu braucht es – neben Personal – massenhaft neues Großgerät. Das Springer-Portal Politico durfte einen Blick auf den »Wunschzettel« der Bundeswehr werfen. Das 39seitige Papier – den Angaben zufolge eine Planungsübersicht über Rüstungskäufe, die im Haushalt 2026 konkretisiert werden sollen – listet demnach ungefähr 320 Beschaffungsprojekte in Höhe von rund 377 Milliarden Euro für alle Teilstreitkräfte auf: für Heer, Marine, Luftwaffe (samt dem ihr unterstellten Weltraumkommando) und die Cybertruppe..........«
Hunderte Milliarden? Wie hoch werden die Preise noch steigen?
Wie man es von öffentlichen Aufträgen kennt können die sich schnell mal verdoppeln.
Aber Putin gibt uns ja die Zeit. Und wer das Geld?
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