Der von Donald Trump designierte Kandidat für den Posten des NATO-Oberbefehlshabers in Europa, Generalleutnant Alexus Gregory Grynkewich, hat sich neulich im Streitkräfteausschuss des US-Senats vorgestellt. Dort hat er nach Agenturmeldungen erklärt, die Ukraine könne den Krieg noch gewinnen. So weit, so uninteressant. Aber dann kam das Argument: »Immer wenn die eigene Heimat bedroht ist, kämpft man mit einer Hartnäckigkeit, die für uns schwer vorstellbar ist.«
Aus dieser Aussage spricht einerseits die gönnerhafte Arroganz, mit der ein Mann, dessen Großvater 1899 aus Minsk über den Atlantik ausgewandert ist, den US-Amerikanern erklärt, warum die Ukraine noch gewinnen könne: aus Verzweiflung – aufgrund des subjektiven Faktors. Das ist militärisch gesehen eine gewagte These, denn Mut braucht auch Mittel. Lassen wir an dieser Stelle auch den humoristischen Aspekt beiseite: was Grynkewich en passant über die soldatischen Qualitäten des US-Militärs ausgeplaudert hat. Dessen Land war nämlich nie bedroht, und gegen die wesentlich schlechter ausgerüsteten Soldaten des Vietcong hat es vor 50 Jahren auch verloren.
Der Muley Hassan´ aus der Ukraine musste es spätestens seit den Haag wissen, die USA brauchen ihn nicht mehr. Selenskij hat schlicht und einfach »keine Karten in der Hand«, wie es Trump bei dem berühmten TV-Zoff Ende Februar formuliert hat. Bitter für Leute, die sich mit Haut und Haaren einer Konfrontation verschrieben haben, für die sie sich unersetzlich wähnten, jetzt aber merken, dass sie Verbrauchsmaterial sind.
Aber deutsche Politiker haben ihm ja weitere Alimentierung zugesagt.
Wie begeistert die aber sein werden, wenn sie seinen Haushalt und seinen Krieg bezahlen sollen, aber so ganz nebenbei auch denn eigenen Haushalt und den eigenen Krieg vorbereiten müssen?
Denn dieses alberne Trüppchen der willigen wird schnell schmelzen, wenn bezahlt werden muss.
Der eigentliche Urheber, der erntet.
Aber ich bin sicher Merz hat irgendwo im Sauerland einen Dukatenschweißer entdeckt.
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Selenskij wird nicht mehr gebraucht
Der von Donald Trump designierte Kandidat für den Posten des NATO-Oberbefehlshabers in Europa, Generalleutnant Alexus Gregory Grynkewich, hat sich neulich im Streitkräfteausschuss des US-Senats vorgestellt. Dort hat er nach Agenturmeldungen erklärt, die Ukraine könne den Krieg noch gewinnen. So weit, so uninteressant. Aber dann kam das Argument: »Immer wenn die eigene Heimat bedroht ist, kämpft man mit einer Hartnäckigkeit, die für uns schwer vorstellbar ist.«
Aus dieser Aussage spricht einerseits die gönnerhafte Arroganz, mit der ein Mann, dessen Großvater 1899 aus Minsk über den Atlantik ausgewandert ist, den US-Amerikanern erklärt, warum die Ukraine noch gewinnen könne: aus Verzweiflung – aufgrund des subjektiven Faktors. Das ist militärisch gesehen eine gewagte These, denn Mut braucht auch Mittel. Lassen wir an dieser Stelle auch den humoristischen Aspekt beiseite: was Grynkewich en passant über die soldatischen Qualitäten des US-Militärs ausgeplaudert hat. Dessen Land war nämlich nie bedroht, und gegen die wesentlich schlechter ausgerüsteten Soldaten des Vietcong hat es vor 50 Jahren auch verloren.
Der Muley Hassan´ aus der Ukraine musste es spätestens seit den Haag wissen, die USA brauchen ihn nicht mehr. Selenskij hat schlicht und einfach »keine Karten in der Hand«, wie es Trump bei dem berühmten TV-Zoff Ende Februar formuliert hat. Bitter für Leute, die sich mit Haut und Haaren einer Konfrontation verschrieben haben, für die sie sich unersetzlich wähnten, jetzt aber merken, dass sie Verbrauchsmaterial sind.
Aber deutsche Politiker haben ihm ja weitere Alimentierung zugesagt.
Wie begeistert die aber sein werden, wenn sie seinen Haushalt und seinen Krieg bezahlen sollen, aber so ganz nebenbei auch denn eigenen Haushalt und den eigenen Krieg vorbereiten müssen?
Denn dieses alberne Trüppchen der willigen wird schnell schmelzen, wenn bezahlt werden muss.
Der eigentliche Urheber, der erntet.
Aber ich bin sicher Merz hat irgendwo im Sauerland einen Dukatenschweißer entdeckt.
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