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Der Mindestlohn steigt beschämend hoch

Von Harvey11 11.01.2026, 12:21 – geändert 11.01.2026, 12:22

Und jetzt wird Jubel verordnet.
Mit dem 1. Januar ist der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde gestiegen und zum 1. Januar 2027 wird auf er auf schwindelerregende 14,60 Euro steigen. Nach Angaben des DGB profitieren davon rund 6,6 Millionen Beschäftigte davon. Deutschlandweit arbeiten über 17 Prozent aller Beschäftigten zum Mindestlohn. Im Osten des Landes sogar mehr als 20 Prozent.
Die tief der DGB bereits gesunken ist zeigt sich auch daran, dass er von von profitierenden Beschäftigten redet. Denn die erwerben dadurch einen Rentenanspruch in Höhe der Grundsicherung. Und die bekommt auch der, der nicht gearbeitet hat. Selbst die Bundesregierung hat errechnet, dass der Mindestlohn auf mindestens 20 Euro steigen müsste, um als Vollzeitbeschäftigter später eine armutsfeste Rente zu erhalten. Es bleibt ihr Geheimnis, warum sie trotzdem so viele Beschäftigte wissentlich in die Altersarmut treibt.
In dieses Bild passt auch, dass Udo Dinglreiter zum neuen Präsidenten von Gesamtmetall gewählt wurde. Er ist Mitinhaber des bayerischen Maschinenbauers R. Scheuchl – eines nicht tarifgebundenen Unternehmens.
Arbeit muss sich lohnen – für die Arbeitgeber.

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