Die neue Regierung hat den Lohnabhängigen nichts zu bieten. Ein Fortschritt wäre, die Gewerkschaftsführung sähe das auch so
Unverbesserliche Optimisten mögen vielleicht sagen: »Immerhin hat der neoliberale Marktextremist Carsten Linnemann nicht das Ministerium für Arbeit und Soziales bekommen.« Gleichzeitig findet Personal den Weg ins künftige Merz-Kabinett, das direkt von den Führungsetagen hiesiger Großunternehmen herabgestiegen ist, seine (Klassen-)Interessen dort aber mit Sicherheit nicht liegengelassen hat. Die Feststellung, dass sich in der personellen Zusammensetzung der neuen Regierung die Interessen der Klasse der Lohnabhängigen im allerbesten Fall minimaldosiert und indirekt widerspiegeln, ist eine Binse; es war in der Geschichte der Bundesrepublik im Grunde nie anders.
Die Gewerkschaften drucksen wieder nur herum, geht es doch auch um ihren eigenen Verbündeten, die SPD.
Die Konsequenzen, die dieser Wahn für die lohnabhängige Bevölkerung bedeutet, werden bisweilen unmissverständlich ausgesprochen: »Kanonen statt Butter«. Die deutsche Sozialdemokratie, die, solange die Unionsparteien sich noch nicht haben einleuchten lassen, dass eine Koalition mit der AfD »zum Wohle der Nation« sein könnte, unverzichtbarer Regierungsbestandteil ist, hängt dagegen der Paramathematik von »Kanonen UND Butter« an.
Der DGB sieht das leider ganz ähnlich. Der trommelt für eine starke Wirtschaft, dabei ist ein »starker Sozialstaat« eine »wirtschaftliche Notwendigkeit und ein Standortvorteil«, um den es der Wirtschaft immer geht.
Ich werde es mir gleich vor Ort anhören und werde mich mit passenden Kommentaren nicht zurückhalten.
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Die neue Regierung hat den Lohnabhängigen nichts zu bieten. Ein Fortschritt wäre, die Gewerkschaftsführung sähe das auch so
Unverbesserliche Optimisten mögen vielleicht sagen: »Immerhin hat der neoliberale Marktextremist Carsten Linnemann nicht das Ministerium für Arbeit und Soziales bekommen.« Gleichzeitig findet Personal den Weg ins künftige Merz-Kabinett, das direkt von den Führungsetagen hiesiger Großunternehmen herabgestiegen ist, seine (Klassen-)Interessen dort aber mit Sicherheit nicht liegengelassen hat. Die Feststellung, dass sich in der personellen Zusammensetzung der neuen Regierung die Interessen der Klasse der Lohnabhängigen im allerbesten Fall minimaldosiert und indirekt widerspiegeln, ist eine Binse; es war in der Geschichte der Bundesrepublik im Grunde nie anders.
Die Gewerkschaften drucksen wieder nur herum, geht es doch auch um ihren eigenen Verbündeten, die SPD.
Die Konsequenzen, die dieser Wahn für die lohnabhängige Bevölkerung bedeutet, werden bisweilen unmissverständlich ausgesprochen: »Kanonen statt Butter«. Die deutsche Sozialdemokratie, die, solange die Unionsparteien sich noch nicht haben einleuchten lassen, dass eine Koalition mit der AfD »zum Wohle der Nation« sein könnte, unverzichtbarer Regierungsbestandteil ist, hängt dagegen der Paramathematik von »Kanonen UND Butter« an.
Der DGB sieht das leider ganz ähnlich. Der trommelt für eine starke Wirtschaft, dabei ist ein »starker Sozialstaat« eine »wirtschaftliche Notwendigkeit und ein Standortvorteil«, um den es der Wirtschaft immer geht.
Ich werde es mir gleich vor Ort anhören und werde mich mit passenden Kommentaren nicht zurückhalten.
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