Von Harvey11
Mittwoch 21.05.2025, 12:05 – geändert Mittwoch 21.05.2025, 14:47
Analyse: „Die alte Weltordnung ist am Ende – und sie wird nicht zurückkehren“
Das Zeitalter des freien Welthandels ist vorbei – die Welt wird neu vermessen. China produziert, die USA rüsten sich, und Europa streitet. Wer jetzt noch an das alte System glaubt, verpasst den Anschluss an die neue Weltordnung.
Irgendwann sah man es kommen. Aber es war ja noch so weit weg. Warum sich also aufregen?
Und plötzlich scheint es ganz schnell zu gehen: Die großen fressen die Kleinen.
Die Regeln der Nachkriegsordnung – Export als Wachstumsmotor, amerikanischer Schutz als Sicherheitsgarant – verlieren rapide an Gültigkeit. Wer heute noch glaubt, man könne mit alten Rezepten neue Probleme lösen, verkennt das Ausmaß des Wandels. Es ist nicht nur ein geopolitisches Tauziehen – es ist der Beginn einer neuen Weltphase. Und diese folgt nicht länger den Prinzipien von Freihandel, Gewinnmaximierung und multilateraler Harmonie, sondern jenen von Macht, Sicherheit und strategischer Selbstbehauptung.
China produziert, die USA rüsten sich, und Europa streitet.
Europa dividiert sich auseinander, zerteilt sich, sucht Verbündete weit weg. Statt sich auf ihren eigenen Kontinent zu besinnen lassen sie sich von den USA in einen Krieg gegen Russland treiben.
Man glaubt es nicht.
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Analyse: „Die alte Weltordnung ist am Ende – und sie wird nicht zurückkehren“
Das Zeitalter des freien Welthandels ist vorbei – die Welt wird neu vermessen. China produziert, die USA rüsten sich, und Europa streitet. Wer jetzt noch an das alte System glaubt, verpasst den Anschluss an die neue Weltordnung.
Irgendwann sah man es kommen. Aber es war ja noch so weit weg. Warum sich also aufregen?
Und plötzlich scheint es ganz schnell zu gehen: Die großen fressen die Kleinen.
Die Regeln der Nachkriegsordnung – Export als Wachstumsmotor, amerikanischer Schutz als Sicherheitsgarant – verlieren rapide an Gültigkeit. Wer heute noch glaubt, man könne mit alten Rezepten neue Probleme lösen, verkennt das Ausmaß des Wandels. Es ist nicht nur ein geopolitisches Tauziehen – es ist der Beginn einer neuen Weltphase. Und diese folgt nicht länger den Prinzipien von Freihandel, Gewinnmaximierung und multilateraler Harmonie, sondern jenen von Macht, Sicherheit und strategischer Selbstbehauptung.
China produziert, die USA rüsten sich, und Europa streitet.
Europa dividiert sich auseinander, zerteilt sich, sucht Verbündete weit weg. Statt sich auf ihren eigenen Kontinent zu besinnen lassen sie sich von den USA in einen Krieg gegen Russland treiben.
Man glaubt es nicht.
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