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Dem Ex geht die Luft aus

Von Harvey11 Samstag 20.09.2025, 10:07

Energieprobleme, US-Zölle und falsche Prioritäten: BRD-Ausfuhrwirtschaft verliert weiter an Boden

»Das Label »Made in Germany« verliert weiter an Glanz. Deutschland, nach der Jahrtausendwende längere Zeit die globale Volkswirtschaft mit dem höchsten Ausfuhrvolumen – auch »Exportweltmeister« genannt –, leidet weiter an Schwindsucht. Das zeigt sich an mehreren Symptomen. Nicht nur das als Wirtschaftsleistung bezeichnete Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpft seit 2023 – und wird aller Voraussicht nach in diesem Jahr sinken. Auch die Konkurrenzfähigkeit der in BRD-Unternehmen gefertigten Waren nimmt ab. Das Resultat ist aktuell ein weiterer Rückgang des Exportüberschusses.

Dieser Trend verstärkte sich in den ersten sieben Monaten des Jahres, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete. Von Januar bis Juli überstieg der Wert der hiesigen Warenexporte den der Importe zwar noch um 32,7 Milliarden Euro, teilte die in Wiesbaden ansässige Behörde am Freitag mit. Dennoch ist festzuhalten, dass die Außenhandelsbilanz im Vergleich mit dem (ebenfalls nicht guten) Vorjahr sich weiter deutlich verschlechtert hat: um 21,2 Prozent.

Verantwortlich dafür sei vor allem die Entwicklung des Waren- und Dienstleistungsaustauschs mit den beiden aktuell wichtigsten Handelspartnern USA und China, so das Amt. So sank das Volumen der BRD-Exporte in die USA – dem wichtigsten Handelspartner Deutschlands – um 5,3 Prozent auf 89,9 Milliarden Euro. Die Importe von dort stiegen indes um 2,2 Prozent auf 55,3 Milliarden Euro, was den lange Zeit hohen Handelsbilanzüberschuss mit dem NATO-Partner verringerte. «

Ach nee, Union und SPD erzählen uns, dass diese Misere von den paar Tausend Totalverweigerer verursacht wird und jetzt lese ich das.

Aber eigentlich ist es logisch. Wenn ich ein Pferd habe, dass mit in Rennen regelmäßig viel Geld einbringt, dann besteht die Gefahr, dass ich mich an die schönen Gewinne gewöhne, sie nicht missen möchte, und darum kein Geld ausgebe, mich nach einem neuen Pferd umzusehen. Denn dieses Geld würde mir dann ja fehlen.
Lieber reite ich das, was ich habe, weiter.
Irgendwann ist es nicht mehr so schnell, dann wird es regelmäßig überholt und es ist abzusehen, dass es zusammenbricht.
Die deutsche Wirtschaft hat zu lange ein Siegerpferd geritten, weil sie mit gewinnsenkenden Investitionen keine Aktionäre verärgern wollte.
Das müssten doch gerade Kapitalisten verstehen.
Auch wenn sie an der Regierung sind. Wenn etwas an der Einstellung nicht stimmt, dann hilft auch das Kraftfutter der Steuerzahler nichts mehr.
Dann versucht man nur noch mitzulaufen.


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