DGB-Vorsitzende Fahimi brandmarkt Kapitalverbände, bleibt gegenüber Koalition aber kleinlaut
Das passiert selten, fast nie. Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DG erhebt die Stimme, wird laut. Yasmin Fahimi prangerte am Dienstag gegenüber dem Nachrichtenportal Web.de News die Kapitalseite in der BRD an. Die Unternehmensverbände wollten den »Sozialstaat torpedieren«. Jedenfalls einige besonders aggressive Protagonisten unter ihnen. Fahimi: »In der Tat, manche Arbeitgebervertreter verhindern Betriebsratsgründungen, lösen sich aus der Tarifbindung heraus und starten ein Dauerfeuer auf den deutschen Sozialstaat.« Das mache ihr »große Sorge«. Zumal sich jene Kapitalbosse aus »einer gesamtgesellschaftlichen Verabredungskultur« verabschieden würden. Sie meint damit offenbar die Sozialpartnerschaft.
Auf Web.de News-Fragen zum »schwarz-roten« Bundeskabinett reagierte Fahimi dem Vernehmen nach hingegen kleinlaut. Ein Urteil über die neue Koalition wollte sie nicht abgeben. Nicht nach einer erst rund zweieinhalbmonatigen Amtszeit der Koalitionäre. Aber: Ist »Schwarz-Rot«, hakte der Frager des Nachrichtenportals nach, »eine arbeitnehmerfreundliche Regierung«? Fahimi mit hörbar gesenkter Stimme: »Das weiß ich noch nicht.«
Da hat die DGB-Vorsitzende ein Problem. Denn noch immer sind in den leitenden Positionen viele Mitglieder der SPD. Ja selbst Yasmin Fahimi ist in der SPD. War sogar mal deren Generalsekretärin.
Da fällt es schon schwer, der SPD auf die Finger zu klopfen.
Die Arbeitnehmer wissen das natürlich auch.
So machen sich die Gewerkschaften Hand in Hand mit ihrer SPD unglaubwürdig.
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DGB-Vorsitzende Fahimi brandmarkt Kapitalverbände, bleibt gegenüber Koalition aber kleinlaut
erhebt die Stimme, wird laut. Yasmin Fahimi prangerte am Dienstag gegenüber dem Nachrichtenportal Web.de News die Kapitalseite in der BRD an. Die Unternehmensverbände wollten den »Sozialstaat torpedieren«. Jedenfalls einige besonders aggressive Protagonisten unter ihnen. Fahimi: »In der Tat, manche Arbeitgebervertreter verhindern Betriebsratsgründungen, lösen sich aus der Tarifbindung heraus und starten ein Dauerfeuer auf den deutschen Sozialstaat.« Das mache ihr »große Sorge«. Zumal sich jene Kapitalbosse aus »einer gesamtgesellschaftlichen Verabredungskultur« verabschieden würden. Sie meint damit offenbar die Sozialpartnerschaft.
Das passiert selten, fast nie. Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DG
Auf Web.de News-Fragen zum »schwarz-roten« Bundeskabinett reagierte Fahimi dem Vernehmen nach hingegen kleinlaut. Ein Urteil über die neue Koalition wollte sie nicht abgeben. Nicht nach einer erst rund zweieinhalbmonatigen Amtszeit der Koalitionäre. Aber: Ist »Schwarz-Rot«, hakte der Frager des Nachrichtenportals nach, »eine arbeitnehmerfreundliche Regierung«? Fahimi mit hörbar gesenkter Stimme: »Das weiß ich noch nicht.«
Da hat die DGB-Vorsitzende ein Problem. Denn noch immer sind in den leitenden Positionen viele Mitglieder der SPD. Ja selbst Yasmin Fahimi ist in der SPD. War sogar mal deren Generalsekretärin.
Da fällt es schon schwer, der SPD auf die Finger zu klopfen.
Die Arbeitnehmer wissen das natürlich auch.
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