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Dass CDU-Wähler verkappte Rassisten sind,

Von Feierabend-Mitglied Mittwoch 15.02.2023, 16:57 – geändert Donnerstag 16.02.2023, 11:02

hat sich nicht erst seit der Berlin-Wahl am vergangenen Wochenende herumgesprochen, weil sie indirekt damit dem CDU-Merz für seine Pascha-Formulierung zustimmten.

Wie es die frühere Berliner SPD-Staatssekretärin Chebli auf Twitter formulierte:

„Das Ergebnis in Berlin zeigt auch: Den Leuten sind die hässlichen rassistischen Ausfälle der CDU als Reaktion auf die Silvesternacht einfach total egal.“ Für viele Leute ist es bereits 'rassistisch', wenn von einer möglichen Bestrafung der Randalierer mit Migrationshintergrund die Rede ist. Schliesslich randalierten auch Deutsche dabei mit, als wenn das eine Entschuldigung wäre.

Der Linken-Vize-Chef Lorenz Gösta Beutin wurde noch deutlicher: „Der Wahlsieg der CDU in Berlin hat gezeigt, dass man mit Rassismus Stimmungen erzeugen kann. Wie Merz auf Bundesebene, so Wegner bei der #Berlinwahl2023.“ Beutin weiter: „Wenn’s um rassistische Ressentiments geht, werden Originale von CDU & AfD gewählt.“

Da erdreistet sich ausgerechnet ein Landrad der Grünen in der Sendung von Markus Lanz zu behaupten: Die Pascha-Aussage von Merz sei „noch verniedlichend“ und Migration sei in seinem Landkreis „im Großen und Ganzen eine Erfolgsgeschichte“, so der Grüne. ABER: „Wenn ich in die Kindergärten schaue, in die Schulen, dann haben wir ein Problem damit, dass wir Verhaltensweisen haben, die finde ich mit dem P-Wort eigentlich noch verniedlichend umschrieben.

Junge Frauen und Mädchen in der Berufsschule haben Angst davor, wenn sie sich im Unterricht äußern, dass Jungs und Männer in der Verwandtschaft das weitererzählen, weil sie unter der Kontrolle männlicher Familienmitglieder sprechen.

Ich bin ganz klar dafür, dass wir Kontrolle darüber haben, wer in die Europäische Union hineinkommt. (…) Wenn es das wirkungsvolle Mittel wäre, habe ich damit am Ende auch keine Probleme. (…) Wenn am Ende Zäune notwendig sind, ist es für mich nicht schändlich“, so Scherf.

Der Grüne Landrat forderte: „Wenn Integration gelingen soll, müssen wir den Mut haben, Missstände ganz offen anzusprechen, ohne dass wir diffamiert werden, dass wir alle verunglimpfen wollen.“ Er macht klar: „Ausgangspunkt meiner Arbeit ist nicht die grüne Blase, nicht die Partei. Ich habe als Landrat eine Verantwortung für meinen Landkreis. Politik fängt mit der Beschreibung der Wirklichkeit an.“

Besonders bitter: Landrat Scherf schrieb einen Hilferuf an das Bundeskanzleramt, weil sein Landkreis immer mehr Migranten und Flüchtlinge aufnehmen muss, aber Wohnraum knapp, die Verwaltung am Limit ist. Er bekam keine Antwort.

Eine Verwarnung von der Grünen Parteispitze dürfte das Mindeste für den Grünen Landrat sein, sofern, eine solche Meinung nicht nach Parteiausschluss riecht.

Oder könnte es sein, dass sich Rot/Grün mit ihren ständigen 'Rassismus'-Vorwürfen gegen Merz selbst unsachlich disqualifiziert?

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