Von Feierabend-Mitglied
Samstag 30.09.2023, 14:55 – geändert Samstag 30.09.2023, 14:58
kocht wieder hoch. Neue Spannungen hatten am Sonntag einen Höhepunkt erreicht: Ein 30-köpfiger, schwer bewaffneter serbischer Kommandotrupp hatte sich in der Ortschaft Banjska bei Mitrovica im Nordkosovo Kämpfe mit der kosovarischen Polizei geliefert. Dabei waren drei serbische Angreifer sowie ein kosovarischer Polizist getötet worden.
Der kosovo-serbische Spitzenpolitiker und undurchsichtige Geschäftsmann Milan Radoicic bekannte sich zu diesem Überfall. Er behauptete, die Aktion auf eigene Faust ausgeführt und keine offiziellen Stellen in Serbien darüber informiert zu haben. Dass Radoicic auf eigene Faust handelte, hält die Regierung in Pristina für ausgeschlossen. Wo sich Radoicic befindet, ist unbekannt.
Zudem ist ein ungewöhnlicher serbischer Truppenaufmarsch an der Grenze zum Kosovo zu beobachten. Laut der serbischen Nachrichtenagentur Tanjug bestritt Vucic, grössere Militäreinheiten an der Grenze zum Kosovo zusammengezogen zu haben. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, sprach hingegen von einem «beispiellosen» Aufgebot von Artillerie und Panzern. «Wir fordern Serbien auf, diese Truppen an der Grenze abzuziehen», sagte Kirby.
Washington äusserte sich am Freitag (Ortszeit) besorgt darüber und US-Aussenminister Antony Blinken telefonierte mit Serbiens Staatspräsidenten Aleksandar Vucic, wie das US-Aussenministerium am Freitag in Washington mitteilte.
Der Nordatlantikrat, das wichtigste Entscheidungsgremium der Nato, genehmigte indessen die Entsendung zusätzlicher Streitkräfte in das kleine Balkanland, wie das Bündnis in Brüssel mitteilte. Über die Zahl der zusätzlichen Soldaten machte es keine Angaben.
Man kann nur hoffen, dass eine Deeskalation möglich ist. Zudem käme Putin ein weiteres Aufheizen dieses Konflikts nur gelegen.
kocht wieder hoch. Neue Spannungen hatten am Sonntag einen Höhepunkt erreicht: Ein 30-köpfiger, schwer bewaffneter serbischer Kommandotrupp hatte sich in der Ortschaft Banjska bei Mitrovica im Nordkosovo Kämpfe mit der kosovarischen Polizei geliefert. Dabei waren drei serbische Angreifer sowie ein kosovarischer Polizist getötet worden.
Der kosovo-serbische Spitzenpolitiker und undurchsichtige Geschäftsmann Milan Radoicic bekannte sich zu diesem Überfall. Er behauptete, die Aktion auf eigene Faust ausgeführt und keine offiziellen Stellen in Serbien darüber informiert zu haben. Dass Radoicic auf eigene Faust handelte, hält die Regierung in Pristina für ausgeschlossen. Wo sich Radoicic befindet, ist unbekannt.
Zudem ist ein ungewöhnlicher serbischer Truppenaufmarsch an der Grenze zum Kosovo zu beobachten. Laut der serbischen Nachrichtenagentur Tanjug bestritt Vucic, grössere Militäreinheiten an der Grenze zum Kosovo zusammengezogen zu haben. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, sprach hingegen von einem «beispiellosen» Aufgebot von Artillerie und Panzern. «Wir fordern Serbien auf, diese Truppen an der Grenze abzuziehen», sagte Kirby.
Washington äusserte sich am Freitag (Ortszeit) besorgt darüber und US-Aussenminister Antony Blinken telefonierte mit Serbiens Staatspräsidenten Aleksandar Vucic, wie das US-Aussenministerium am Freitag in Washington mitteilte.
Der Nordatlantikrat, das wichtigste Entscheidungsgremium der Nato, genehmigte indessen die Entsendung zusätzlicher Streitkräfte in das kleine Balkanland, wie das Bündnis in Brüssel mitteilte. Über die Zahl der zusätzlichen Soldaten machte es keine Angaben.
Man kann nur hoffen, dass eine Deeskalation möglich ist. Zudem käme Putin ein weiteres Aufheizen dieses Konflikts nur gelegen.