Von Feierabend-Mitglied
Dienstag 21.07.2026, 22:37 – geändert Mittwoch 22.07.2026, 14:36
... und nicht draußen.
"Ich verstehe, warum Menschen sich fürchten.
Es gibt genug Probleme in diesem Land: Mieten, die unbezahlbar werden. Jobs, die unsicher sind. Eine Politik, die oft nur heiße Luft produziert. Ich kann nachvollziehen, dass manche sich fragen, warum alles so kompliziert sein muss.
Aber genau hier liegt das Problem: Anstatt diese realen Themen anzugehen, lassen wir zu, dass rechte Hetzer das Narrativ bestimmen. Anstatt sich um bezahlbaren Wohnraum oder soziale Gerechtigkeit zu kümmern, reden Politiker lieber über „deutsche Leitkultur“ oder „Asyl-Obergrenzen“."
"Und so werden Menschen, die echte Sorgen haben, in die Arme derer getrieben, die einfache (aber falsche) Antworten geben.
Die Sündenböcke präsentieren, statt Lösungen.
So sehr mich diese ganze Panikmache auch nervt, ich kann irgendwo verstehen, warum Menschen so denken.
Wenn Mieten explodieren, Jobs unsicher sind und man das Gefühl hat, dass sich die Welt schneller verändert, als man selbst hinterherkommt, dann sucht man nach einfachen Erklärungen.
Und genau hier versagen Politik und Medien oft kläglich.
Statt auf diese Sorgen mit echten Lösungen zu reagieren, überlassen sie das Feld rechten Hetzern, die genau wissen, wie sie Unsicherheiten ausnutzen können.
Menschen fühlen sich abgehängt, und anstatt soziale Probleme zu lösen – bezahlbarer Wohnraum, gerechte Löhne, sichere Renten – diskutiert die Politik lieber über Symbolthemen oder geht rechten Narrativen auf den Leim."
Ein diffuses Unwohlsein, verwandelt sich durch ständige Wiederholung in gefühlte Realität .
"Da war die ältere Nachbarin, die mir erzählte, dass sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aus dem Haus gehe – weil „man ja nicht mehr weiß, wer da draußen rumläuft“. Dabei lebte sie seit 40 Jahren in der gleichen, ruhigen Straße.
Da war der Arbeitskollege, der sich darüber aufregte, dass „man ja gar nichts mehr sagen darf“, während er sich zum zwanzigsten Mal darüber echauffierte, dass Gendern „die deutsche Sprache zerstört“.
Und dann war da eine alte Freundin, die mir sagte, sie habe sich „von der Politik abgewandt“, weil „die Deutschen bald in der Minderheit“ seien. Als ich nachfragte, woher sie das habe, kam nur: „Steht überall! Guck doch mal, was los ist!“
Ich googelte. Es stand nicht „überall“. Es stand auf bestimmten Seiten. Auf Telegram. In Facebook-Gruppen. In obskuren Blogs, die mit Schlagzeilen arbeiteten, die Angst machten.
"Ich weigere mich, diese Angst zu übernehmen.
Denn die Welt ist nicht untergegangen.
Aber wenn wir nicht aufpassen, wird die Gesellschaft es tun – weil wir uns selbst von innen heraus zerstören.
Deshalb bleibt meine Antwort immer die gleiche:
Ich gehe trotzdem raus.
Vielleicht nicht wegen der Welt da draußen – sondern um der Realität da drin zu entkommen."
Wunderbar formuliert!
Genau so sehe ich das auch.
Mich können diese Leute nicht beunruhigen.
Meine Meinung ist ja bekannt:
Ich lebe im besten Deutschland aller Zeiten.
Wenn die Kriege in der Ukraine, im Iran und in Israel beigelegt sein werden, haben die Unruhestifter, denen es ja wie sie offen bekennen, besser geht, wenn es den Deutschen schlecht geht, keine Chance mehr.
Wenn dann noch die "Herrschaft" der alten egozentrischen und sich selbst bereichernden Garde der gegenwärtigen politischen Weltbühne zu Ende sein wird, kann es nur noch besser werden!
... und nicht draußen.
"Ich verstehe, warum Menschen sich fürchten.
Es gibt genug Probleme in diesem Land: Mieten, die unbezahlbar werden. Jobs, die unsicher sind. Eine Politik, die oft nur heiße Luft produziert. Ich kann nachvollziehen, dass manche sich fragen, warum alles so kompliziert sein muss.
Aber genau hier liegt das Problem: Anstatt diese realen Themen anzugehen, lassen wir zu, dass rechte Hetzer das Narrativ bestimmen. Anstatt sich um bezahlbaren Wohnraum oder soziale Gerechtigkeit zu kümmern, reden Politiker lieber über „deutsche Leitkultur“ oder „Asyl-Obergrenzen“."
"Und so werden Menschen, die echte Sorgen haben, in die Arme derer getrieben, die einfache (aber falsche) Antworten geben.
Die Sündenböcke präsentieren, statt Lösungen.
So sehr mich diese ganze Panikmache auch nervt, ich kann irgendwo verstehen, warum Menschen so denken.
Wenn Mieten explodieren, Jobs unsicher sind und man das Gefühl hat, dass sich die Welt schneller verändert, als man selbst hinterherkommt, dann sucht man nach einfachen Erklärungen.
Und genau hier versagen Politik und Medien oft kläglich.
Statt auf diese Sorgen mit echten Lösungen zu reagieren, überlassen sie das Feld rechten Hetzern, die genau wissen, wie sie Unsicherheiten ausnutzen können.
Menschen fühlen sich abgehängt, und anstatt soziale Probleme zu lösen – bezahlbarer Wohnraum, gerechte Löhne, sichere Renten – diskutiert die Politik lieber über Symbolthemen oder geht rechten Narrativen auf den Leim."
Ein diffuses Unwohlsein, verwandelt sich durch ständige Wiederholung in gefühlte Realität .
"Da war die ältere Nachbarin, die mir erzählte, dass sie nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aus dem Haus gehe – weil „man ja nicht mehr weiß, wer da draußen rumläuft“. Dabei lebte sie seit 40 Jahren in der gleichen, ruhigen Straße.
Da war der Arbeitskollege, der sich darüber aufregte, dass „man ja gar nichts mehr sagen darf“, während er sich zum zwanzigsten Mal darüber echauffierte, dass Gendern „die deutsche Sprache zerstört“.
Und dann war da eine alte Freundin, die mir sagte, sie habe sich „von der Politik abgewandt“, weil „die Deutschen bald in der Minderheit“ seien. Als ich nachfragte, woher sie das habe, kam nur: „Steht überall! Guck doch mal, was los ist!“
Ich googelte. Es stand nicht „überall“. Es stand auf bestimmten Seiten. Auf Telegram. In Facebook-Gruppen. In obskuren Blogs, die mit Schlagzeilen arbeiteten, die Angst machten.
"Ich weigere mich, diese Angst zu übernehmen.
Denn die Welt ist nicht untergegangen.
Aber wenn wir nicht aufpassen, wird die Gesellschaft es tun – weil wir uns selbst von innen heraus zerstören.
Deshalb bleibt meine Antwort immer die gleiche:
Ich gehe trotzdem raus.
Vielleicht nicht wegen der Welt da draußen – sondern um der Realität da drin zu entkommen."
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Wunderbar formuliert!
Genau so sehe ich das auch.
Mich können diese Leute nicht beunruhigen.
Meine Meinung ist ja bekannt:
Ich lebe im besten Deutschland aller Zeiten.
Wenn die Kriege in der Ukraine, im Iran und in Israel beigelegt sein werden, haben die Unruhestifter, denen es ja wie sie offen bekennen, besser geht, wenn es den Deutschen schlecht geht, keine Chance mehr.
Wenn dann noch die "Herrschaft" der alten egozentrischen und sich selbst bereichernden Garde der gegenwärtigen politischen Weltbühne zu Ende sein wird, kann es nur noch besser werden!