Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzende des NATO-Militärausschusses gab dem schweizer Onlinemagazin zeitgeschehen- im-fokus.ch am 18.1.23 ein erstaunlich kritisches Interview, das unsere Mainstreampresse aus gutem Grund bisher ignoriert hat. Jetzt hat es EMMA doch noch in die breitere Öffentlichkeit gebracht. . Man darf gespannt sein, ob unseren Medien sich zur Sache äußern oder nur wieder das dümmliche Totschlagargument „ Putinpropaganda „ bringen.
Hier nur ein paar Punkte aus dem sehr ausführlichen Interview.
Der Ukrainekrieg ist nicht nur eine militärische Auseinandersetzung; er ist auchein Wirtschafts- und ein Informationskrieg.
In diesem Informationskrieg kann man zu einem Kriegsteilnehmer werden, wenn man sich Informationen und Argumente zu eigen macht, die man weder verifizieren noch aufgrund eigener Kompetenz beurteilen kann .
Die Ukraine hatte sich in den Istanbuler Verhandlungen verpflichtet, auf eine Nato-Mitgliedschaft zu verzichten und keine Stationierung ausländischer Truppen oder militärischer Einrichtungen zuzulassen. Dafür sollte sie Sicherheitsgarantien von Staatenihrer Wahl erhalten. Die Zukunft der besetzten Gebiete sollte innerhalb von 15 Jahren diplomatisch, unter ausdrücklichem Verzicht auf militärische Gewalt gelöst werden.
Nach zuverlässigen Informationen hat der damalige britische Premierminister Boris Johnson am 9.April in Kiew interveniert und eine Unterzeichnung verhindert. Seine Begründung war, der Westen sei für ein Kriegsende nicht bereit.
Als Putin am 21. September die Teilmobilmachung verkündete, erwähnte er zum
ersten Mal öffentlich, dass die Ukraine in den Istanbul-Verhandlungen im März 2022 positiv auf russische Vorschläge reagiert habe. «Aber», sagte er wörtlich, «eine friedliche Lösung passte dem Westen nicht, deshalb hat er Kiew tatsächlich befohlen, alle Vereinbarungen zunichte zu machen.»
Es ist bekannt, dass die wesentlichen Inhalte des Vertragsentwurfs auf einem Vorschlag der ukrainischen Regierung vom 29. März beruhen. Darüber berichten inzwischen auch viele US-amerikanische Medien. Ich habe jedoch erfahren müssen, dass deutsche Medien selbst dann nicht bereit sind, das Thema aufzugreifen, wenn sie Zugang zu den Quellen haben.
Die Ukraine kämpft um ihre Freiheit, um ihre Souveränität und um die territoriale Integrität des Landes. Aber die beiden Hauptakteure in diesem Krieg sind Russland und die USA. Die Ukraine kämpft auch für die geopolitischen Interessen der USA. Denn deren erklärtes Ziel ist es, Russland politisch, wirtschaftlich und militärisch so weit zu schwächen, dass sie sich dem geopolitischen Rivalen zuwenden können, der als einziger in der Lage ist, ihre Vormachtstellung als Weltmacht zu gefährden: China.
Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzende des NATO-Militärausschusses gab dem schweizer Onlinemagazin zeitgeschehen- im-fokus.ch am 18.1.23 ein erstaunlich kritisches Interview, das unsere Mainstreampresse aus gutem Grund bisher ignoriert hat. Jetzt hat es EMMA doch noch in die breitere Öffentlichkeit gebracht. . Man darf gespannt sein, ob unseren Medien sich zur Sache äußern oder nur wieder das dümmliche Totschlagargument „ Putinpropaganda „ bringen.
Hier nur ein paar Punkte aus dem sehr ausführlichen Interview.
Der Ukrainekrieg ist nicht nur eine militärische Auseinandersetzung; er ist auchein Wirtschafts- und ein Informationskrieg.
In diesem Informationskrieg kann man zu einem Kriegsteilnehmer werden, wenn man sich Informationen und Argumente zu eigen macht, die man weder verifizieren noch aufgrund eigener Kompetenz beurteilen kann .
Die Ukraine hatte sich in den Istanbuler Verhandlungen verpflichtet, auf eine Nato-Mitgliedschaft zu verzichten und keine Stationierung ausländischer Truppen oder militärischer Einrichtungen zuzulassen. Dafür sollte sie Sicherheitsgarantien von Staatenihrer Wahl erhalten. Die Zukunft der besetzten Gebiete sollte innerhalb von 15 Jahren diplomatisch, unter ausdrücklichem Verzicht auf militärische Gewalt gelöst werden.
Nach zuverlässigen Informationen hat der damalige britische Premierminister Boris Johnson am 9.April in Kiew interveniert und eine Unterzeichnung verhindert. Seine Begründung war, der Westen sei für ein Kriegsende nicht bereit.
Als Putin am 21. September die Teilmobilmachung verkündete, erwähnte er zum
ersten Mal öffentlich, dass die Ukraine in den Istanbul-Verhandlungen im März 2022 positiv auf russische Vorschläge reagiert habe. «Aber», sagte er wörtlich, «eine friedliche Lösung passte dem Westen nicht, deshalb hat er Kiew tatsächlich befohlen, alle Vereinbarungen zunichte zu machen.»
Es ist bekannt, dass die wesentlichen Inhalte des Vertragsentwurfs auf einem Vorschlag der ukrainischen Regierung vom 29. März beruhen. Darüber berichten inzwischen auch viele US-amerikanische Medien. Ich habe jedoch erfahren müssen, dass deutsche Medien selbst dann nicht bereit sind, das Thema aufzugreifen, wenn sie Zugang zu den Quellen haben.
Die Ukraine kämpft um ihre Freiheit, um ihre Souveränität und um die territoriale Integrität des Landes. Aber die beiden Hauptakteure in diesem Krieg sind Russland und die USA. Die Ukraine kämpft auch für die geopolitischen Interessen der USA. Denn deren erklärtes Ziel ist es, Russland politisch, wirtschaftlich und militärisch so weit zu schwächen, dass sie sich dem geopolitischen Rivalen zuwenden können, der als einziger in der Lage ist, ihre Vormachtstellung als Weltmacht zu gefährden: China.