Der Weckruf aus Washington war so laut, dass er Europa die Augen öffnete: Am Freitag, dem 28.Februar 2025 degradierten US-Präsident Donald Trump und sein Vize J.D. Vance den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus zum hilflosen Nebendarsteller einer perfiden Inszenierung. Einer Show, die jede Illusion transatlantischer Gemeinsamkeit zum Platzen brachte. Zwei Fragen dazu: Warum hat Europa so lange geschlafen? Und: Wohin soll die Reise gehen, wenn das transatlantische Bündnis endgültig zerbricht?
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Es ist schwer aufzuwachen und sich von dem Gefühl zu trennen, die werden es schon machen. Das gehörte zur konservativen Art, an der auch die Sozialdemokratie nichts ändern konnte. Und wer es versuchte, den trafen die bekannten Schimpfworte, die auch heute noch hier zu lesen sind.
Nun wird Europa wohl von der Wirklichkeit zu dem gezwungen, was die Regierenden als Forderung von Linken immer als Zumutung empfanden: eine europäische Friedensordnung jenseits der Nato zu erfinden, zu der auf lange Sicht sogar die friedliche Koexistenz mit Russland gehören kann. Das würde der „Stärke des Rechts“ (Annalena Baerbock) mindestens genauso dienen wie Ursula von der Leyens Fantasiesummen für europäische Aufrüstung oder das nächste Sondervermögen für die Bundeswehr.
Umdenken ist nötig.
Die rechte Seite hat es ja vorgemacht. Die, die jahrzehntelang mit Gedenkmärschen der Opfer des US-amerikanischen Bombenterrors gedachten sind heute ihre größten Verehrer. Warum? Wer weiß welchen Hoffnungen sie nachhängen.
Der Weckruf aus Washington war so laut, dass er Europa die Augen öffnete: Am Freitag, dem 28.Februar 2025 degradierten US-Präsident Donald Trump und sein Vize J.D. Vance den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus zum hilflosen Nebendarsteller einer perfiden Inszenierung. Einer Show, die jede Illusion transatlantischer Gemeinsamkeit zum Platzen brachte. Zwei Fragen dazu: Warum hat Europa so lange geschlafen? Und: Wohin soll die Reise gehen, wenn das transatlantische Bündnis endgültig zerbricht?
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Es ist schwer aufzuwachen und sich von dem Gefühl zu trennen, die werden es schon machen. Das gehörte zur konservativen Art, an der auch die Sozialdemokratie nichts ändern konnte. Und wer es versuchte, den trafen die bekannten Schimpfworte, die auch heute noch hier zu lesen sind.
Nun wird Europa wohl von der Wirklichkeit zu dem gezwungen, was die Regierenden als Forderung von Linken immer als Zumutung empfanden: eine europäische Friedensordnung jenseits der Nato zu erfinden, zu der auf lange Sicht sogar die friedliche Koexistenz mit Russland gehören kann. Das würde der „Stärke des Rechts“ (Annalena Baerbock) mindestens genauso dienen wie Ursula von der Leyens Fantasiesummen für europäische Aufrüstung oder das nächste Sondervermögen für die Bundeswehr.
Umdenken ist nötig.
Die rechte Seite hat es ja vorgemacht. Die, die jahrzehntelang mit Gedenkmärschen der Opfer des US-amerikanischen Bombenterrors gedachten sind heute ihre größten Verehrer. Warum? Wer weiß welchen Hoffnungen sie nachhängen.
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