Von Novelle
Mittwoch 01.11.2023, 12:38 – geändert Mittwoch 01.11.2023, 13:13
Lange Beiträge können informativ sein und aufklären.
" Die israelische Führung hätte wohl gerne bereits letztes Wochenende mit den Bodenoffensiven begonnen und wahrscheinlich Gaza massiver zuvor bombardiert, wenn nicht die Frage der Geiseln zu lösen und der Druck seitens der USA vorhanden gewesen wäre, Zurückhaltung zu üben, um die Geiseln zu retten und Israel nicht in eine inhumane, völkerrechtlich verwerfliche Rachemission schlittern zu lassen, die das Land weltweit in Isolation und die USA in Misskredit bringen würde. Die Netanjahu-Regierung forciert das harte Vorgehen, um die eigene Schuld vergessen zu lassen, und fürchtet im Westjordanland Aufstände, weswegen auch dort Hunderte von Palästinensern festgenommen werden, während bewaffnete Siedler die Gunst der Stunde nutzen und gegen Palästinenser und Nomaden vorgehen und sie von ihrem Land zu vertreiben. Dabei wurden seit 7. Oktober schon 90 Palästinenser getötet. Innenminister Ben-Gvir, der vor einiger Zeit schon den Plan ausgeheckt hat, alle Palästinenser zur vollständigen Annexion des Westjordanlands zu vertreiben, hatte Schusswaffen an Siedler ausgeben lassen. "
"Schützenhilfe im wahrsten Sinne gibt der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin, der die Offensive auf den Gazastreifen mit dem Angriff auf Mosul zur Vernichtung des IS im Jahr 2017 verglich. Die Einnahme habe neun Monate intensiven Kampfs benötigt – auf Zivilisten wurde schließlich keine Rücksicht mehr genommen, die Innenstadt war weitgehend zerstört. Austin versicherte allerdings, man habe gelernt, nach dem Kriegsrecht die Zivilisten zu schützen, und er sagt, dass man die Israelis zu jeder Gelegenheit ermutige, dies auch zu machen. Sie würden dies seit einiger Zeit machen, versicherte er. Das bleibt sehr vage, allerdings sagte er zudem, dass Hamas auch eine Ideologie sein, die man mit einer besseren Idee bekämpfen müsse, wobei er die Zwei-Staaten-Lösung nannte, die Israel unter Netanjahu seit Jahren durch die Erweiterung der Siedlungen unmöglich machen will. Die amerikanischen Stützpunkte im Irak und in Syrien werden vermehrt angegriffen."
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" Die israelische Führung hätte wohl gerne bereits letztes Wochenende mit den Bodenoffensiven begonnen und wahrscheinlich Gaza massiver zuvor bombardiert, wenn nicht die Frage der Geiseln zu lösen und der Druck seitens der USA vorhanden gewesen wäre, Zurückhaltung zu üben, um die Geiseln zu retten und Israel nicht in eine inhumane, völkerrechtlich verwerfliche Rachemission schlittern zu lassen, die das Land weltweit in Isolation und die USA in Misskredit bringen würde. Die Netanjahu-Regierung forciert das harte Vorgehen, um die eigene Schuld vergessen zu lassen, und fürchtet im Westjordanland Aufstände, weswegen auch dort Hunderte von Palästinensern festgenommen werden, während bewaffnete Siedler die Gunst der Stunde nutzen und gegen Palästinenser und Nomaden vorgehen und sie von ihrem Land zu vertreiben. Dabei wurden seit 7. Oktober schon 90 Palästinenser getötet. Innenminister Ben-Gvir, der vor einiger Zeit schon den Plan ausgeheckt hat, alle Palästinenser zur vollständigen Annexion des Westjordanlands zu vertreiben, hatte Schusswaffen an Siedler ausgeben lassen. "
"Schützenhilfe im wahrsten Sinne gibt der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin, der die Offensive auf den Gazastreifen mit dem Angriff auf Mosul zur Vernichtung des IS im Jahr 2017 verglich. Die Einnahme habe neun Monate intensiven Kampfs benötigt – auf Zivilisten wurde schließlich keine Rücksicht mehr genommen, die Innenstadt war weitgehend zerstört. Austin versicherte allerdings, man habe gelernt, nach dem Kriegsrecht die Zivilisten zu schützen, und er sagt, dass man die Israelis zu jeder Gelegenheit ermutige, dies auch zu machen. Sie würden dies seit einiger Zeit machen, versicherte er. Das bleibt sehr vage, allerdings sagte er zudem, dass Hamas auch eine Ideologie sein, die man mit einer besseren Idee bekämpfen müsse, wobei er die Zwei-Staaten-Lösung nannte, die Israel unter Netanjahu seit Jahren durch die Erweiterung der Siedlungen unmöglich machen will. Die amerikanischen Stützpunkte im Irak und in Syrien werden vermehrt angegriffen."
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