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Das grosse Firmensterben in Sicht?

Von Feierabend-Mitglied Samstag 27.08.2022, 14:10 – geändert Samstag 27.08.2022, 14:38

Irgendwann sollte sich die Ampel-Regierung etwas einfallen lassen, bevor die Wirtschaft und nicht nur diese auf dem letzten Loch pfeifft.

'Er rechnete mit dem Schlimmsten - es kam noch viel schlimmer.

Wäscherei-Chef Peer-Hendrik Grenke-Klimstein (33) aus Sierksdorf (Schleswig-Holstein) verantwortet zwölf Tonnen Wäsche am Tag. Der Familienbetrieb mit 46 Mitarbeitern reinigt Tischtücher, Kopfkissen, Laken, Arbeitskleidung.

Nicht ganz sauber kommen einem allerdings seine Kosten für die Energie vor. Betrug die Gasrechnung vor der Teuer-Krise 16 230 Euro im Monat, waren es in diesem Frühjahr schon 56 986 Euro monatlich.

Die Befürchtung des Unternehmers vor dreieinhalb Wochen gegenüber BIL „Für den Juli rechne ich sogar mit bis zu 70 000 Euro“ – was ein Plus von schlappen 431 Prozent gewesen wären!

Doch erstens kam es schlimmer, und zweitens als gedacht: Die Juli-Gasrechnung hat den Wäscherei-Chef buchstäblich geplättet! „Es sind 111.000 Euro. Das ist im Vergleich zu 2021 eine Erhöhung von 584 Prozent.“
Letzte Hoffnung: Beten und ein Kredit

Beängstigender Ausblick auf den August: „Ich rechne mit 150 000 Euro. Und das bei knapp 300 000 Euro Umsatz. Das ist nicht mehr zu schaffen.“

Letzte Hoffnung: „Wir müssen einen Kredit aufnehmen und beten, dass sich die Lage beruhigt, bevor das Geld alle ist.“


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Beim Strom sieht es auch nicht viel besser aus: 'Bis zu 5000 Euro für Strom
Deutschland droht der nächste Preisschock.
Plus 1095 Prozent in einem Jahr: An der Leipziger Energiebörse gehen die Strompreise durch die Decke. Endverbrauchern stehen dramatische Tariferhöhungen bevor – während Produzenten abkassieren.'


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Nicht umsonst hat Amerika deutsche Grossfirmen eingeladen, ihre Firmen in die USA zu verlagern, wo es Strom und Gas noch vergleichsweise günstig zu haben gibt.

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