US-Konzern Dow stellt Produktion an den Standorte Böhlen und Schkopau bis Ende 2027 ein
Jetzt ist es offiziell. Der US-Chemieriese Dow will bis 2027 zwei Anlagen in Mitteldeutschland dichtmachen, berichtete der MDR am Montag. In Böhlen in Sachsen und in Schkopau in Sachsen-Anhalt. Betroffen von der Schließung sind der sogenannte Steamcracker in Böhlen, der aus Rohbenzin chemische Grundstoffe herstellt, sowie die Chlor-Alkali- und Vinylanlagen in Schkopau. Damit stehen rund 550 Jobs auf der Kippe. Dow hat eigenen Angaben zufolge 13 Standorte in der BRD mit etwa 3.400 Beschäftigten.
Wie begründen die Bosse die Werksdemontage? Die Schließung der Anlagen, die ganz am Anfang der Wertschöpfungskette stünden, »dient dazu, Produktionskapazitäten anzupassen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen sowie kosten- und energieintensive Anlagen aus dem Portfolio zu entfernen«, steht in der Konzernmitteilung.
Na ja, ihr seid zu teuer. Was denn auch sonst.
Aber hier: immenser Investitionsbedarf für Modernisierungen, hohe Kosten und fehlende Planbarkeit durch regulatorische Belastungen
Das kommt der Sache näher. Oft wird Geld verlangt, um zu investieren. Denn dazu nimmt man ungern das eigene Geld.
Nun hat man aber bereits dem großen Führer Trump Unsummen für den Kauf von Rüstungsgütern und deren eigener Produktion zugesagt. Da bleibt für Dow nichts übrig. Von den Kommunen und Landkreisen nicht zu reden.
Das sind diese Lehrstunden die zeigen, wie Kapitalismus funktioniert.
Aber die Mitarbeiter können sich freuen. Es gibt zukünftig eine Unmenge an Bürgergeld fürs Faulenzen. So wird ja vielerorts gesagt.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
US-Konzern Dow stellt Produktion an den Standorte Böhlen und Schkopau bis Ende 2027 ein
Jetzt ist es offiziell. Der US-Chemieriese Dow will bis 2027 zwei Anlagen in Mitteldeutschland dichtmachen, berichtete der MDR am Montag. In Böhlen in Sachsen und in Schkopau in Sachsen-Anhalt. Betroffen von der Schließung sind der sogenannte Steamcracker in Böhlen, der aus Rohbenzin chemische Grundstoffe herstellt, sowie die Chlor-Alkali- und Vinylanlagen in Schkopau. Damit stehen rund 550 Jobs auf der Kippe. Dow hat eigenen Angaben zufolge 13 Standorte in der BRD mit etwa 3.400 Beschäftigten.
Wie begründen die Bosse die Werksdemontage? Die Schließung der Anlagen, die ganz am Anfang der Wertschöpfungskette stünden, »dient dazu, Produktionskapazitäten anzupassen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen sowie kosten- und energieintensive Anlagen aus dem Portfolio zu entfernen«, steht in der Konzernmitteilung.
Na ja, ihr seid zu teuer. Was denn auch sonst.
Aber hier: immenser Investitionsbedarf für Modernisierungen, hohe Kosten und fehlende Planbarkeit durch regulatorische Belastungen
Das kommt der Sache näher. Oft wird Geld verlangt, um zu investieren. Denn dazu nimmt man ungern das eigene Geld.
Nun hat man aber bereits dem großen Führer Trump Unsummen für den Kauf von Rüstungsgütern und deren eigener Produktion zugesagt. Da bleibt für Dow nichts übrig. Von den Kommunen und Landkreisen nicht zu reden.
Das sind diese Lehrstunden die zeigen, wie Kapitalismus funktioniert.
Aber die Mitarbeiter können sich freuen. Es gibt zukünftig eine Unmenge an Bürgergeld fürs Faulenzen. So wird ja vielerorts gesagt.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden