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Bundestagspräsidentin in der Kritik

Von Harvey11 Freitag 22.08.2025, 08:51 – geändert Freitag 22.08.2025, 09:45

Klöckners Verhalten schadet Amt und Partei

Schon die Wahl Julia Klöckners als Bundestagspräsidentin war nicht frei von Kritik. Ihre ersten Monate im neuen Amt zeigen: Die ehemalige Bundeslandwirtschaftsministerin schadet nicht nur dem Ansehen des Bundestags, sondern zunehmend auch ihrer Partei.
Erst die Verbote zum Tragen politischer Botschaften im Bundestag und von Regenbogenflaggen am Reichstagsgebäude, dann ein Auftritt beim Sommerfest der CDU Koblenz auf dem Gelände des Unternehmens Frank Gotthardt, der nachweislich Rechtspopulisten unterstützt, und mit dem Klöckner auch bei der Entwicklung einer CDU-App zusammenarbeiten wollte. Und schließlich die Aussage, wonach sich das rechtspopulistische Hetzportal „Nius“ und die Tageszeitung „taz“ in ihren Methoden nicht unähnlich seien – Julia Klöckner lässt in den ersten Monaten ihrer Amtszeit als Bundestagspräsidentin scheinbar keine Gelegenheit aus, um zu polarisieren.
Fest steht: Im Gegensatz zu ihren Vorgängern agiert Klöckner in ihrem neuen Amt deutlich parteipolitischer, als es bislang üblich war, und garniert dies – beim „Nius“-„taz“- Vergleich – auch noch mit erschreckender Unwissenheit.
Mehr noch: Man kann den Eindruck gewinnen, sie gehört zu einer wachsenden Riege an CDU-lern, die zumindest innerlich Bundeskanzler Friedrich Merz längst die Gefolgschaft verweigern und sich auf eine schwarz-blaue Koalition nach der nächsten Bundestagswahl vorbereiten. Das ist nicht nur des hohen Amtes – immerhin
ist Klöckner nach dem Bundespräsidenten die Nummer zwei im Staate –, sondern
auch der CDU unwürdig. Und am Ende sogar demokratiegefährdend.
Gießener Allgemeine, 22.2.2025

Wenn ich etwas in dieser Richtung hier gepostet habe, flatterten die Union-Schwalben hier immer wild umher.
Und jetzt steht dass in einer Zeitung, die über die Bezeichnung „unionsnah“ nicht beleidigt wäre.
Machen die sich mittlerweile auch Sorgen darüber, in welche Richtung ihre Partei immer offensichtlicher treibt?
Also liege ich doch mit einer beschimpften Meinung über die Union so falsch nicht.
Eine immer größere Gruppe namhafter Unionsleute wollen lieber einem Kanzler der AfD folgen. Denn so könnte es auch kommen statt CDU/CSU/AfD.

Und weil es so schön passt, das hier noch:


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