Bulgarien soll nun Waffen an die Ukraine liefern
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Feierabend-Mitglied
Donnerstag 10.11.2022, 14:16 – geändert Donnerstag 10.11.2022, 14:53
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Donnerstag 10.11.2022, 14:16 – geändert Donnerstag 10.11.2022, 14:53
bisher hat sich die Regierung in Sofia aus Rücksicht auf russlandfreundliche Strömungen im Land gegen Militärhilfe ausgesprochen. Das Parlament stellt die Weichen nun aber neu. Zwar gibt es noch keine neue Regierung, aber das nach den Wahlen im Oktober neu zusammengesetzte Parlament in Sofia hat vergangene Woche einen ersten aussenpolitischen Akzent gesetzt. Mit deutlicher Mehrheit haben die Abgeordneten einen Entscheid vom Frühjahr revidiert und sich für Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen.
Die zurzeit noch amtierende Übergangsregierung hat nun einen Monat Zeit, konkrete Vorschläge auszuarbeiten.
Das südosteuropäische Nato- und EU-Mitglied verfügt über eine bedeutende Rüstungsindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf der Herstellung von Munition, sowohl für Waffen westlicher als auch sowjetischer Bauart. Die ukrainische Armee kämpft in der Masse weiterhin mit Waffen, die den Standards des ehemaligen Warschauer Pakts entsprechen. Munition hierfür zu beschaffen, ist mit dem fortschreitenden Verlauf des Krieges immer schwieriger geworden. Dies verleiht den bulgarischen Produktionskapazitäten eine besondere Bedeutung.
Doch schon zuvor sollen in beträchtlicher Zahl bulgarische Rüstungsgüter in die Ukraine gelangt sein, trotz fehlenden Exportgenehmigungen.
Quelle NZZ
www.nzz.ch/ ... /militaerhilfe-bulgarien-soll-nun-doch-waffen-an-ukraine-liefern-ld.1710707
Damit verbleibt Ungarn als einziges EU-Land, das militärische Hilfe für die Ukraine kategorisch ablehnt.
Was Bulgarien betrifft bleibt allerdings abzuwarten wie sich das alles entwickeln wird mit Regierungsbildung etc., ob eine stabile Rgierung auf die Beine gestellt werden kann, wie man mit Korruption und involvierten Personen umgeht.