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Brandanschlag auf Estnische Rüstungsfirma

Von Feierabend-Mitglied gestern, 09:02 – geändert gestern, 10:15

geschah in russischem Auftrag!

"Ein mutmasslicher Brandanschlag auf einen Rüstungshersteller in Estland ist nach Erkenntnissen der Regierung in Tallinn in russischem Auftrag verübt worden. Dies teilte Regierungschef Kristen Michal unter Berufung auf Ermittlungsergebnisse der Sicherheitsbehörden mit.

Das Aussenministerium des an Russland grenzenden baltischen EU- und Nato-Landes bestellte deshalb den Geschäftsträger der russischen Botschaft ein.

«Wir können heute mit Gewissheit sagen, dass der Brandanschlag auf das Rüstungsunternehmen Milrem Robotics in der Nacht vom 14. auf den 15. August ein Sabotageakt war, der von den russischen Geheimdiensten angeordnet wurde», sagte Michal. «Der estnische Inlandsgeheimdienst ist nach eingehender Auswertung der gesammelten Informationen zu diesem Schluss gekommen.» Die mutmasslichen Täter seien festgenommen worden.

Russland wies die estnischen Vorwürfe zurück. Die Anschuldigungen seien unbegründet, unüberlegt und nicht ernst zu nehmen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Staatsagentur Tass zufolge.

Regierungschef: «Inakzeptabel und unverantwortlich»
Milrem Robotics entwickelt unbemannte Militärsysteme, die seit 2022 auch in der Ukraine eingesetzt werden. An einem Gebäude des Unternehmens in Tallinn war Mitte August ein Brand ausgebrochen, der von den alarmierten Rettungskräften schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen wegen eines vorsätzlichen Anschlags und einer möglichen russischen Beteiligung ein. «Solche Aktivitäten sind absolut inakzeptabel und unverantwortlich», sagte Michal. Zugleich verdeutlichen sie nach seiner Einschätzung Moskaus wachsende Verzweiflung in einer Situation, in der Russland die Ziele seiner Aggression gegen die Ukraine nicht erreichen könne. Estland hat 1,2 Millionen Einwohner und grenzt im Osten an Russland. Dessen Krieg gegen die Ukraine wird in dem Baltenstaat als direkte Gefahr für die nationale Sicherheit gesehen."


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Und manche Putinversteher wollen noch immer leugnen, dass Putin einen hybriden Krieg gegen europäische Staaten führt, dass er - eiskalt und menschenverachtend - nur die Sprache der "Starke", Härte, Gewalt kennt um zu versuchen seine Phantasien zu realisieren. Gleichzeitig will er sich immer wieder als Opfer hinstellen, was seine permanenten Drohungen, selbst mit Einsatz von Atomwaffen, als ein Sichwehren rechtfertigen soll.


Und gestern hielt er in Moskau eine Rede und tat so als seien solche Aktionen nicht angedacht. Zudem äusserte er sich mal wieder deutlich, dass er sich eigentlich im Krieg gegen Aggressionen eines kollektiven Westens sieht: "Ich sage nicht, dass wir morgen Angriffe auf das Territorium und die Betriebe jener Länder starten werden, die Waffen an die Ukraine liefern." Doch natürlich handle es sich um eine Bedrohung, "die wir klar verstehen, bewerten und im Auge behalten müssen". Friede und Drohung liegen eng beisammen, denn Putin sagt auch: "Wir beobachten dies genau." Zudem das altbekannte Argument: "Die Ereignisse in der Ukraine stellen eine Aggression des kollektiven Westens gegen Russland dar, die vom ukrainischen nationalistischen Regime ausgeführt wird."

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