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Bosch kürzt 13.000 weitere Jobs

Von Harvey11 Freitag 26.09.2025, 10:53

Der Technologiekonzern will vor allem in der Autozuliefersparte Stellen streichen

»Bosch wird weiter im großen Stil Stellen kürzen. Wie der Technologiekonzern am Donnerstag mitteilte, spricht die Geschäftsleitung von einem »Abbaubedarf« von 13.000 Jobs. Die Produktionssparte »Mobility« – also der Zulieferbereich für die Automobilindustrie – sei davon vor allem betroffen: Allein hier gehe es um eine jährliche »Kostenlücke« von 2,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen werde nun »über alle Hebel und auf allen Ebenen schnellstmöglich seine Kosten reduzieren«, hieß es weiter.

Vor allem an den Standorten Feuerbach, Schwieberdingen und Waiblingen im Großraum Stuttgart sowie Bühl und Homburg soll der Konzernmitteilung zufolge die Belegschaft drastisch verkleinert werden. Doch »auch in Zentralfunktion des Unternehmens wie auch in Verwaltung und Vertrieb sowie Tochtergesellschaften des Mobility-Bereichs sollen Stellen wegfallen«. Der im vergangenen Jahr zunächst angekündigte Kürzungsplan von 9.000 Stellen sei bereits beschlossen »und ungefähr die Hälfte, rund 4.500 Stellen umgesetzt«, teilte eine Sprecherin auf jW-Anfrage mit............«

Entlassungen bei der Autozuliefersparte.
Aber hallo, hat man bei Bosch noch nichts von Söders 10-Punkteplan für die Autoindutrie gehört?
Auch der Kanzler will Milliarden von Euros bei den sozial Schwachen einsammeln und auch die Autobranche fördern und zu neuem Wohlstand verhelfen.
Was ist also los lieber Herr Bosch? Könnte es ein, dass sie weder Söder noch dem Kanzler trauen?

»Der Chef von Bosch-Mobility, Markus Heyn, sowie Arbeitsdirektor Stefan Grosch hatten das nun verkündete »Sparziel« erst vor einer Woche gegenüber Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten angekündigt. Der international tätige Konzern benötige für seine Wettbewerbsfähigkeit eine dauerhafte Rendite von »mindestens sieben Prozent«, hieß es darin.«

Aha, früher wurden Bilanzen gemacht um am Ende eines Jahres zu sehen, wie hoch der Gewinn ist. Heute weiß man schon vorher, wie hoch der mindestens sein muss. Egal wie. Denn die Aktionäre müssen bedient werden und Kapital ist ein sehr scheues Tier. Wittert es Gefahr ist es ganz schnell weg.
Die 13.000 neuen arbeitsscheuen Faulenzer und Tagediebe kann ich aber trösten. Immerhin leben sie im goldenen Westen, dort, wo der Markt alles regelt und sie reisen können wohin sie wollen.
Nur das mit der Redefreiheit, das bröckelt so langsam.
Die bröckelt, sowie der Kapitalismus ganze Städte und Länder bröckeln lässt.
Aber egal, wir haben alle gemeinsame Feinde. Arbeitslose, Fremde und Putin.
Nur das zählt.


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