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Beijing Xiangshan - Forum China vermittelt

Von Harvey11 Samstag 14.09.2024, 08:37

Der Auftakt hatte es in sich. Bereits im kommenden Monat, erklärte Olexander Tschalij am Donnerstag auf einer der Eröffnungssitzungen des diesjährigen Beijinger Xiangshan-Forums, könne Chinas Präsident Xi Jinping mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij zusammentreffen, um ein Ende des Ukraine-Kriegs in den Blick zu nehmen. Nachdem der mittlerweile zurückgetretene ukrainische Außenminister Dmitro Kuleba im Juli in China gewesen sei, um dort entsprechende Gespräche zu führen, »warten wir alle in der Ukraine auf direkten Austausch zwischen Präsident Selenskij und Präsident Xi«. Was war da dran? Tschalij hatte den Posten des stellvertretenden Außenministers in Kiew inne. Ob dort aber wirklich Interesse bestand, den Krieg zumindest einzufrieren – wer wusste das schon? Klar schien: Tschalij würde eine Hoffnung weckende Aussage von solcher Reichweite kaum auf dem Xiangshan-Forum getätigt haben, liefe sie den Interessen seiner chinesischen Gastgeber zuwider. Kann sie da ganz aus der Luft gegriffen sein?

Im Unterschied zur Münchner Sicherheitskonferenz ist die in Peking keine private Verkaufsmesse der Rüstungsindustrie.
Man sagt ja den Chinesischen Regierungen nach, dass sie in größeren Zeiträumen denken und handeln.
Darum ist es für Chinas weltweiten Handel wichtig, dass es dort friedlich zugeht. Nachdem China vermutlich schon bald die USA als Wirtschaftsmacht Nummer 1 ablösen wird sieht es so aus, als ob sie auch den Posten als Weltpolizist anstrebt. Was uns das bringen würde weiß keiner. Wie aber die derzeitige selbsternannte Weltpolizei USA die Welt mit Kriegen überzieht, das wissen wir schon.

Denn:
Sollten allerdings die Vereinigten Staaten Intrigen spinnen, sollten sie andere Länder zu Provokationen drängen – es ging um den eskalierenden Konflikt zwischen China und den Philippinen – oder sich selbst in Konflikten in die erste Reihe schieben, dann werde die chinesische Volksbefreiungsarmee das nicht tolerieren. Man werde »sämtliche feindlichen auswärtigen Übergriffe auf Chinas territoriale, souveräne und maritime Rechte und Interessen mit Entschlossenheit, eisernem Willen, starken Fähigkeiten und effizienten Mitteln niederschlagen«. In den Territorialkonflikten im Südchinesischen Meer nachgeben, das stellte He damit klar, wird Beijing nicht.

Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.
John Connally, US Finanzminister unter Richard Nixon
Davon könnte sich die USA auch bald verabschieden müssen.

Bleibt es friedlich oder pfeift der Westen schon wieder auf eine ausgestreckte Hand? Die Kosten für die Ukraine werden uns noch lange belasten.


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