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Bei seinem Meister - Al-Scharaa in Washington

Von Harvey11 Mittwoch 12.11.2025, 09:52

»Im Washington wurde dem bis letzte Woche auf der US-Terrorliste geführten Ahmed Al-Scharaa als erstem Präsidenten Syriens der rote Teppich ausgerollt. Unter dem Namen Al-Dscholani hatte er sich nach der US-Invasion im Irak 2003 der Al-Qaida angeschlossen. Rechtzeitig zum Ausbruch des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien 2011 kam er aus mehrjähriger US-Gefangenschaft wieder frei. Während das Pentagon damals feststellte, dass zwar Islamisten den Widerstand gegen den syrischen Präsidenten Assad anführen, die Errichtung eines islamistischen Emirats aber im strategischen Interesse der USA läge, setzte Washington pro forma ein Kopfgeld von 10 Millionen Dollar auf Al-Dscholani aus.

Als dessen Dschihadistenallianz HTS Ende 2024 die Macht in Damaskus übernahm und Al-Dscholani alias Al-Scharaa sich nunmehr mit gestutztem Bart von seinen Warlords zum Präsidenten ausrufen ließ, war ihm der Applaus des Westens sicher. Schließlich hatte er die vom Iran angeführte »Achse des Widerstands« gebrochen................«

Kennt man ja auch aus Deutschland.
Die USA haben nach ihrer Landung in Italien die Verwaltung der eroberten Gebiete der einzigen Organisation übertragen, die noch funktionierte, die ehrenwerte Gesellschaft der Mafia.
Vom Saulus zum Paulus, ist nicht so selten.
Bekommen die USA jetzt die russischen Stützpunkte in Syrien, auf die sie schon so lange scharf sind?


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